Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Göttingen

Teaser PronomenComicZineHeftchenAm Samstag, den 02.07.2016 werde ich wieder einen Pronomenworkshop halten. Ich wurde von der Fachgruppe Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen hat mich eingeladen, Facebookankündigung.

Ort: Göttingen, Goßlerstraße 1, AStA Seminarraum, unten
Zeit: 2.7.2016, 16-18 Uhr

Workshopbeschreibung

Pronomen ohne Geschlecht – xier, xiese und dier – eine Alternative

Die deutsche Sprache zwingt uns, Geschlechter zu markieren wenn wir über Dritte sprechen, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen eines der beiden herkömmlichen Geschlechter auswählen – auch in Fällen, wenn das Geschlecht nicht relevant ist oder die Person selbst weder männlich noch weiblich ist. Es gibt weder ein allgemeines noch alternative Pronomen.

Anna Heger gibt im Workshop eine Einführung zur nötigen Grammatik um xier (sie,er), xiese (seine, ihre) und dier (die,der) zu benutzen und zu deklinieren. Xier lädt die Teilnehmenden zu einer Diskussion über emanzipatorische Sprache und über Fremd- und Selbstbezeichnung ein.

In xiesem ComicZineHeftchen zum Thema schrieb xier: „Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sondern ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen, wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt.“

Workshop: Pronomen ohne Geschlecht: Walchensee

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Ich war auf dem QueerFemCamp ich hatte zwar MiniComics dabei aber keinen Workshop geplant. Ich hab dann am Sonntag (16.08. ) spontan einen Pronomenworkshop gegeben. Der fand aber wegen Regen drinnen statt. Wir waren zu fünft und haben eine supernettes Gespräch zu Labeln und Pronomen geführt. Die Pronomen ohne Geschlecht hab ich auch vorgeführt, aber eben voll schön als Teil unserer Diskussion. ^^

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Gießen

Teaser PronomenComicZineHeftchenNächste Woche fahre ich nach Gießen für den vierten Pronomenworkshop bei Autonomen-Schwulen-Trans*-Queer-Referat im ASTA der JLU Gießen. Der Veranstaltungsraum ist das Gartenhaus: Alter Steinbacherweg 30. Ich wurde wie folgt ankündigt: „Pronomen ohne Geschlecht als Alternative für alle, die … ja, eigentlich für alle*.“ Das kann nur gut werden. Facebookveranstaltung

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : München

Teaser PronomenComicZineHeftchenAm Donnerstag, den 27.02.2014, hielt ich den 3. Workshop zu Pronomen ohne Geschlecht im Queerkafe im Tröpferlbad (Kafe Marat) in der Thalkirchnerstraße 102.

Workshopbeschreibung

Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht: Anna Heger

Die deutsche Sprache zwingt uns, Geschlechter zu markieren wenn wir über Dritte sprechen, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen eines der beiden herkömmlichen Geschlechter auswählen – auch in Fällen, wenn das Geschlecht nicht relevant ist. Es gibt weder ein allgemeines noch alternative Pronomen.

Anna Heger wird in xiesem Workshop eine Alternative zu “er” und “sie” vorstellen, die xier entwickelt hat. In xierem ComicZineHeftchen zum Thema schreibt xier: „Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sondern ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen, wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt. Pronomen ohne Geschlecht haben mir im Deutschen gefehlt.“

Anna Heger gibt im Workshop eine kurze Einführung zur nötigen Grammatik, damit klar wird, wie xier, xieser und die anderen in die herkömmliche Sprache passen. Xier lädt die Teilnehmenden zu einer Diskussion über emanzipatorische Sprache ein, über die Hoffnungen und Verwirrungen, die damit verbunden sind und über die Frage, wie das Zuhören und Mitlesen erleichtert werden kann.

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Zürich

Der zweite Workshop, Xier packt xiesen Koffer ist super gelaufen. Er fand bei Les Complices* in Zürich statt. Ich habe aus dem ComicZineHeftchen gelesen und viel erzählt. Der Workshoptag war gleichzeitig Hourly Comic Day, es gibt also ein komplette stündliche Comicbeschreibung des Tages.

Workshopbeschreibung

Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht: Anna Heger
Einleitung und Moderation: Chris Caprez

Samstag, 1. Februar 2014, 16 Uhr
Les Complices*, Anwandstrasse 9, Zürich
anschließendEssen

Die deutsche Sprache zwingt uns, Geschlechter zu markieren, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen eines der beiden herkömmlichen Geschlechter auswählen – auch in Fällen, wenn das Geschlecht nicht relevant ist. Es gibt weder ein allgemeines noch alternative Pronomen.

Anna Heger wird in xiesem Workshop eine Alternative zu “er” und “sie” vorstellen, die xier entwickelt hat. In xierem ComicZine Heftchen zum Thema schreibt xier: „Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sondern ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen, wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt. Pronomen ohne Geschlecht haben mir im Deutschen gefehlt.“

Anna Heger gibt im Workshop eine kurze Einführung zur nötigen Grammatik, damit klar wird, wie xier, xieser und die anderen in die herkömmliche Sprache passen. Xier lädt die Teilnehmenden zu einer Diskussion über emanzipatorische Sprache ein, über die Hoffnungen und Verwirrungen, die damit verbunden sind und über die Frage, wie das Zuhören und Mitlesen erleichtert werden kann.

Anna Heger zeichnet politische und biographische Comics. Die gibt es gedruckt und online auf xiesem Blog www.annaheger.de . Xier selber ist unter anderem poly, feministisch, trans*, queer und bi.

ComicZine : Xier packt xiesen Koffer, Pronomen ohne Geschlecht 3.2

Teaser ComicZine : Xier packt xiesen KofferDas ComicZine zu den Pronomen ohne Geschlecht 3.2 ist fertig. Auch hierfür gibt es eine Variante in reinem Text im Teil des Blogs der nichtvisuell konsumiert werden kann. Mit 28 illustrierten Seiten alternativer Grammatik. Das ComicZineHeftchen kann beim Kunst- und Textwerk als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auch der Übersichtsseite.

alle Seiten des ComicZine

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Düsseldorf

Wie der Workshop lief

Mein erster Workshop zum Thema geschlechtsneutrale Grammatik „Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht und alternative deutsche Grammatik“ hat am Samstag, den 3.08.2013 auf dem Togetherfest in Düsseldorf voll gut funktioniert.

Die Vorbereitung bestand nach dem Aufstellen eines Konzeptes im Zeichnen und Texten eines ComicZineHeftchens. Das ist auch in der Woche vor dem Workshop fertig geworden. Die Illustrationen dienten im Workshop dazu dass dier Zuhörer_in den Überblick über die vielen neuen Pronomenendungen nicht verliert.

Es gab nicht so viel Diskussionen, wie ich erwartet hatte. Nach Aussage der WorkshopTeilnehmer_innen schwirrten noch viele neue Endungen im Kopf herum. Naja, die Possessivpronomen mit vier Fällen und dem Bezug auf zwei Menschen sind schon was. Jasna L. Strick hat noch von den alternativen Endungen, -i und -u, für geschlechtsneutrale Substantive erzählt. Wie die entstanden sind recherchier ich gerade.

Alle Pronomenkarten lagen in der Mitte vom Stuhlkreis.

Workshopbeschreibung

Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sonder ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt. Pronomen ohne Geschlecht haben mir im Deutschen gefehlt.

Während des Workshops werde ich eine Alternative zu „er“ und „sie“ vorstellen, aber auch darüber reden warum ich grammatikalische Alternativen haben will. Es gibt eine kurze Einführung zur nötigen Grammatik, damit klar wird wie xier, xieser und dier in die herkömmliche Sprache passen. Ich will aber auch mit Euch Pronomen ausprobieren, weitere Möglichkeiten erfinden und Diskutieren. Diskutieren möchte ich über emanzipatorische Sprache, darüber was Ihr Euch persönlich davon erhofft und wie ich anderen das Zuhören und Mitlesen erleichtern kann.

Pronomen ohne Geschlecht 3.1

Diese Woche ist in dier Queerulant_in Nummer 4 ein Artikel von mir über die Pronomen ohne Geschlecht erschienen. Diesen Text könnt ihr auf der Webseite dies Queerulant_in, in der gedruckten Ausgabe auf Papier oder hier in diesem Blogartikel im folgenden lesen. Außerdem wurde der Artikel am 28.5.2013 auf dem Blog der Mädchenmannschaft querveröffentlicht, dort wird er auch diskutiert.

Die aktuelleste Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Übersichtsseite.

Queerulant_in Mai 2013 – Jahrgang 2, Ausgabe 1, Nummer 4
Pronomen ohne Geschlecht
Beitrag von AnnaHeger.

Pronomen brauchen nicht zwangsläufig ein Geschlecht. Ich finde es unsinnig bei jeder Erwähnung eines anderen Menschen das Geschlecht anzugeben. Sächliche Pronomen möchte ich für Menschen nicht verwenden. Ich wollte 2009 also selber die Pronomen ohne Geschlecht festlegen, weil ich damals in der deutschen Sprache keine solchen kannte.

Pronomen ohne Geschlecht kenne ich im Englischen schon viele Jahre: ze, gesprochen wie in dem Wort New Zealand, wird anstatt she|he und hir, gesprochen wie in dem Wort here, wird anstatt von her|his verwendet.

Ze hirself calls hir friend. [deutsche Übersetzung: Sie|er ruft ihren|ihre|seine|seinen Freundin|Freund selber an.]

In Schweden gibt es zusätzlich zu „han“ (er) und „hon“ (sie) das genderneutrale Pronomen „hen“ [1]. Das neue Wort wurde schon 2009 in die in die schwedische Nationalenzyklopädie aufgenommen. Letztes Jahr gab es Diskussionen über das Geschlecht der Pronomen nachdem „hen“ in einem Kinderbuch verwendet wurde [2].

Im Deutschen fehlten mir genau solche Pronomen. Also habe ich zusammen mit anderen [3] welche entwickelt. Um den Überblick zu erleichtern, werden im folgenden die Worte ohne Geschlecht fett und die geschlechterspezifischen Worte durchgestrichen dargestellt.

xier – ein Personalpronomen, statt sie|er
dier – ein Artikel und ein Relativpronomen, statt die|der
xies – ein Possessivpronomen, statt ihr|sein

den gesamten Artikel lesen

Pronomen ohne Geschlecht 3.0

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Bei der dritten Version der Pronomen ohne Geschlecht haben sich einige Aspekte verändert. Die Kommentare von Liliane Gross auf dieser Webseite haben mich 2012 überzeugt den Anfangsbuchstaben aller Pronomen von “s“ auf “x“ umzustellen. Den Anfangsbuchstaben der Demonstrativpronomen habe ich bei „d“ belassen. Weiterhin wurden die Possesivpronomen an die bestehende Grammatik angepasst um sie leichter erlernbar zu machen. Außerdem können die Demonstrativpronomen auch als Relativpronomen benutzt werden. Andere haben das einfach mal gemacht und ich habe die jetzt dazu genommen.

Bei den Pronomen ohne Geschlecht handelt es sich um Pronomen für die 3. Person Singular, die sich jedoch nicht wie er|sie auf ein bestimmtes Geschlecht beziehen. Die Pronomen beziehen sich auf Menschen, aber das Geschlecht wird beim Sprechen nicht festgelegt. Es gibt folgenden Pronomen ohne Geschlecht: das Personalpronomen xier, das Possesivpronomen xieser, das Demonstrativ- und das Relativpronomen dier. Dabei werden immer alle vier Fälle berücksichtigt. Außerdem geht es um die Verwendung dieser Pronomen, ihre englischen Vorbilder, Substative ohne Geschlecht und um die passenden Adjektivendungen.

 

Wozu sind sie gut

Die Verwendung einer geschlechtsneutralen, allgemeinen Form macht Sinn, wenn Geschlecht im betrachteten Zusammenhang unwichtig ist. Der generische Maskulin ist eben wie der Name schon sagt eine maskuline grammatische Form. Das Wort generisch verweist auf eine allgemeine Anwendbarkeit, was oft gerade in den Köpfen der Leser nicht funktioniert. Es gäbe die Möglichkeit er_sie zusammen zu sagen. Bei den Pronomen ohne Geschlecht werden jedoch auch andere geschlechtliche Identifikation angesprochen.

Es gibt eben Menschen, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuordnen wollen oder können. Pronomen ohne Geschlecht können für Personen abseits der beiden Pole weiblich und männlich zu mehr Sichtbarkeit führen. Damit ich einen weiteren Teil Sprache/Grammatik habe wenn ich über Männer, Frauen und alle Anderen im allgemeinen reden möchte.

Die Pronomen ohne Geschlecht können für alle Menschen verwendet werden. Allerdings schaffe ich nicht gerne etwas ab, bevor sich etwas neues sinnvoll etabliert hat. Deshalb bilden die Pronomen zunächst eine mögliche Alternative. Es ist für mich aber eine schöne Vorstellung, dass geschlechtsspezifische Pronomen nur wenn nötig, also wenn das Wissen um das Geschlecht irgendwie wichtig ist, benutzt werden und dass sonst immer geschlechtsneutrale Pronomen verwendet werden.

Hier gehts zum Rest des Artikels

MiniComic 11 : Xier

[Aktualisiert am 16.9.2013] Als Kind hab ich geglaubt es gibt nur eine Sprache. Ich habe gedacht alle reden so wie ich meine Familie und die anderen Kinder im Kindergarten. Ich habe auch angenommen Sprache wäre nicht über Jahre gewachsen, also besser gesagt ich wäre nie auf die Idee gekommen den betonfesten, unveränderlichen Charakter der Sprache anzuzweifeln.

Nach und nach ist mir aufgegangen dass nicht alle Berlinerisch sprechen, dass nicht alle Deutsch sprechen und dass sich meine Muttersprache im Laufe von Jahrhunderten entwickelt hat. Es gibt nicht nur eine Sprache und Sprachen verändern sich. Mein Beitrag zur Comic Collab #8 beschreibt geschlechtsneutrale Pronomen, die in Englisch schon seit einigen Jahren erfolgreich in Umlauf sind. Die habe mir in meiner Muttersprache bisher gefehlt. Mehr Infos zu den Pronomen ohne Geschlecht gibts auf der Pronomenübersichtseite.

Hier Bilderlinks zu allen anderen die bei der Comic Collab #8: Dinge, die wir als Kinder geglaubt haben. mitgemacht haben. Einfach auf die Bilderkacheln klicken.

Literatur zu gendergerechter Sprache

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Steffen Kitty Herrmann, „Performing the Gap – Queere Gestalten und geschlechtliche Aneignung“, arranca! Nr.28

Joshua Taubert, „Queere Sprachvermittlung im Kontext des DaF/DaZUnterrichtes“, in „Queer leben -queer labeln“, 2008.

nummer.drei, Definitiv Indefinitiv, auf dem Mädchenblog.

Beatrice Fischer & Michaela Wolf, Geschlechtergerechtes Formulieren, Institut für theoretische und angewandte Translationswissenschaft, Universität Graz, 2009

Persson Perry Baumgartinger, Lieb[schtean] Les[schtean], [schtean] du das gerade liest, in Liminalis 2008_02.

Cabala de Sylvain & Carsten Balzer, Die SYLVAIN-Konventionen – Versuch einer „geschlechtergerechten“ Grammatik-Transformation der deutschen Sprache, in Liminalis 2008_02.

Deutsche Sprache abseits der Zweigeschlechtlichkeit

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Ansätze die deutsche Grammatik geschlechtergerechter und/oder inklusiver für Subjekte abseits der Zweigeschlechtlichkeit zu machen, gibt es zahlreiche. Einige dieser Ansätze wurden von P.P. Baumgartinger und B. Fischer & M. Wolf zusammengefasst. Ich gebe im folgenden Beispiele für die Verwendung unterschiedlicher Methoden am Beispiel des Satzes „Der Leser kommentiert den Eintrag. Er hinterläßt einen Link zu seinem Blog.“

Wortneuschöpfung – neue Pronomen

Din Leser kommentiert den Eintrag. Nin hinterläßt einen Link zu nimsem Blog.“ (Transgender Tagung Berlin 2007)

Wortneuschöpfung – SYLVAIN Konventionen

Din Lesernin kommentiert den Eintrag. Nin hinterläßt einen Link zu nimsem Blog.“ (C. de Sylvain &  C. Balzer)

Störstrategie – Verwendung des Feminums als allgemeinem Genus

Die Leserin kommentiert den Eintrag. Sie hinterläßt einen Link zu ihrem Blog.“

Vermeidungsstrategien – Verwendung des Neutrums als allgemeinen Genus

Das Leser kommentiert den Eintrag. Es hinterläßt einen Link zu seinem Blog.“

Vermeidungsstrategien – Verwendung des Plurals

Vermeidungsstrategien – Umformulierungen ohne Substantive

Vermeidungsstrategien – Geschlechtsneutrale Bezeichungen einsetzen

Platzhalter – Gap _

Die_der Leser_in kommentiert den Eintrag. Sie_er hinterläßt einen Link zu ihrem_seinem Blog.“ („S.K. Hermann“)

Platzhalter – Stern *

* Les* kommentiert den Eintrag. * hinterläßt einen Link zu * Blog.“ („Gendertalk“)

Das BinnenI

„Die LeserInnen kommentieren den Eintrag. Sie  hinterlassen einen Link zu ihren Blogs.“

Schrägstrich

„Die Leser/Leserinnen kommentieren den Eintrag. Sie  hinterlassen einen Link zu ihren Blogs.“

Pronomen ohne Geschlecht 2.0

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Sarah Hill und ich haben Anfang 2009 begonnen geschlechtsneutrale Pronomen zu entwickeln. Sie sind sinnvoll wenn ich über Menschen rede, deren Geschlechtzuschreibung oder Nichtgeschlechtzuschreibung mir nicht bekannt ist. Die geschlechtsneutralen Form löst die männliche Form als allgemeine Form ab.

Die Verwendung der geschlechtsneutralen, allgemeinen Form macht auch Sinn, wenn Geschlecht im betrachteten Zusammenhang unwichtig ist und jegliche geschlechtlichen Verortungen mitgemeint sind.

Ausserdem werden sie verwendet wenn sich eine Person explizit nicht dem weiblichen ODER dem männlichen Geschlecht zuordnen will oder kann. Das könnte für Personen abseits der beiden Pole weiblich und männlich zu mehr Sichtbarkeit führen.

Die Idee geschlechtsneutraler Pronomen ist nicht neu (Literatur und Links). Die Existenz geschlechtsneutraler Pronomen, die für die englische Sprache entwickelt worden hat mich bestärkt solche auch für die deutsche Sprache zu finden.

Hier die überarbeitete Übersicht der geschlechtsneutralen Pronomen (Version 2.0). Sie werden mit langem „i“ gesprochen.

Personalpronomen

Personalpronomen (sie/er) ersetzen die Namen von einzelne Personen. Es gibt 4 Fälle (sie, ihrer, ihr, sie / er, seiner, ihn, ihm ). Die Endungen der Pronomen leiten sich von den Endungen (-r, -s, -m, -n) der zugehörigen Fragewörter ab:

  1. Wer schreibt? Sier liest und schreibt.
  2. Wessen schäme ich mich? Ich schäme mich sies.
  3. Wem gehört das? Das gehört siem.
  4. Wen brauchst du? Du brauchst sien.

Possesivpronomen

Possesivpronomen (ihr/sein) ersetzen die Namen von einzelne Personen in besitzanzeigenden Zusammenhängen. Der Stamm des Possesivpronomens bezieht sich auf  das Geschlecht der Person, die das Pronomen ersetzt, und die Endung  auf den entsprechenden Fall (ihre, ihrer, ihrer, ihre) und das Geschlecht der Person, die dem Possesivpronomen folgt (ihrer/ihrem).

  1. Wer schreibt? Sienir Kolleg*, siene Kollegin und sien Kollege lesen und schreiben.
  2. Wessen schäme ich mich? Ich schäme mich sienis Kolleg*, siener Kollegin und sienes Kollegen.
  3. Wem gehört das? Das gehört sienim Kolleg*, siener Kollegin und sienem Kollegen.
  4. Wen brauchst du? Du brauchst sienin Kolleg*, siene Kollegin und sienen Kollegen.

Demonstrativpronomen

Demonstrativpronomen, die Artikel (die/der) werden im süddeutschen Raum vor Namen verwendet. Sie sollen nicht den Menschen „versächlichen“, sondern persönliche Nähe ausdrücken. Und es gibt sie auch in 4 Fällen (die, der, der, die / der, des, dem, den):

  1. Wer schreibt? Dier Jona liest und schreibt.
  2. Wessen schäme ich mich? Ich schäme mich dies Peters.
  3. Wem gehört das? Das gehört diem Sarah.
  4. Wen brauchst du? Du brauchst dien Sascha.

Pronomen ohne Geschlecht 1.0

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Durch die Verwendung der geschlechtsneutralen Pronomen wird die deutsche Sprache nicht verändert sondern ergänzt. Die Benutzung der zusätzlichen Pronomen sif, sir und dif bietet sich an um über Personen in solchen Zusammenhängen zu reden in den das Geschlecht derselben nebensächlich oder unbekannt ist. Sie können aber auch grundsätzlich in allen Zusammenhängen verwendet werden in den zuvor er/sie, sein/ihr und der/die in Bezug auf Menschen verwendet wurde.

Hier aber ersteinmal eine Übersicht der neuen Personal- Possesiv und Demonstrativpronomen. Sie werden mit langem „i“ gesprochen.

Personalpronomen

er“ und „sie“ ersetzen die Namen von einzelne Personen. Es gibt 4 Fälle:

  1. Wer schreibt?  sif liest und schreibt
  2. Wessen schäme ich mich? ich schäme mich sis
  3. Wem gehört das? das gehört sim
  4. Wen brauchst du? du brauchst sin

Possesivpronomen

sein“ und „ihr“ ersetzen die Namen von einzelne Personen in besitzanzeigenden Zusammenhängen. Die 4 Fälle:

  1. Wer schreibt?  sir Papagei liest und schreibt
  2. Wessen schäme ich mich? ich schäme mich sires Papageies
  3. Wem gehört das? das gehört sirem Papagei
  4. Wen brauchst du? du brauchst siren Papagei

Demonstrativpronomen

der“ und „die“ werden im süddeutschen Raum vor Namen verwendet. Sie sollen nicht den Menschen versächlichen sondern persönliche Nähe ausdrücken. Und es gibt sie auch in 4 Fällen:

  1. Wer schreibt?  dif Jona liest und schreibt
  2. Wessen schäme ich mich? ich schäme mich dis Peters
  3. Wem gehört das? das gehört dim Sarah
  4. Wen brauchst du? du brauchst din Sascha

Im Prinzip brauche ich mehrere Artikel zu diesem Thema.

  • Einen, der sich mit der Grammatik und einem Beispieltext beschäftigt.
  • Und dann noch eine längere Analyse der Gründe für der Verwendung dieser Pronomen.
  • Wahrscheinlich fehlt dann noch eine grammatikalische Zusammenfassung zu den verwendeten Sorten von Pronomen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Pronomen)
  • Interessant sind auch Texte, die sich schon mit dem Thema der geschlechtsneutralen Pronomen beschäftigt haben.