MiniComic 17 (IPA): Kritik von weißen Schafen an weißen Schafen

Dieses Minicomic könnt ihr auch ohne Umschrift mit regulären Buchstaben lesen]
Dieses Comic über das Üben von Kritik in einer Gruppe von ähnlich priviliegierten Menschen basiert auf dem Text Challenging homophobia, racism and other oppressive moments [English] von Nicole LeFavour, 2001. Dort gibt es auch noch ein Anweisung wie auf die erfolgte Kritik reagiert werden kann: 1. ruhig durchatmen, 2. zuhören, 3. sich für Kritik bedanken, 4. aktiv Situation verbessern, 5. später über Kritik weiter nachdenken.
Eddie ein Freund von mir, hat das gesamte Comic Nummer 17 für ein Seminar mit dem Internationale Phonetische Alphabet (IPA) geschrieben. So gaaaanz superstreng nach der IPA-Liste ging Eddie allerdings nicht vor, weil es ein Einführungskurs war und daher einige Regeln vereinfacht worden sind. Z.B. benutzt Eddie im Kurs das Zeichen r für das vorn gerollte R (wie im Russischen/Arabischen) wegen der guten Erkennbarkeit statt dem im Rachen gerollten ʀ wie es in den meisten deutschen Dialekten intoniert wird. Aber jede Transkription ist sowieso und überhaupt streitbar… Ich bin voll begeistert davon, deswegen gibts das jetzt hier auf meinem Blog.

MiniComic Kritik in IPA

 

Ausstellung : Aktionstage Bielefeld 2013

Dieses Jahr gibt es wieder Aktionstagen gegen Sexismus und Homophobie an der Universität Bielefeld und zwar vom 8.11.2013 bis zum 18.11.2013.

Verschiedene Zeichner_innen aus dem queeren, feministischen und LGBTI* Spektrum gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Neben mir stellen Ka Schmitz, Martina Schradi mit Ach so ist das! , Gwendolin Altenhöfer und Yori Gagarim mit trouble-x 10 Tage im Uni-Q aus.

Ich bin nicht vor Ort, aber von mir gibt es verschiedene MiniComics und die ersten drei seiten vom ComicZineHeftchen Unterdruckarchiv zu sehen. Am Büchertisch der Aktionstage steht die MiniComicBox, falls ihr gefaltete MiniComics kaufen möchtet. Weitere Infos, zu Workshops und anderen Veranstaltungen auf der Webseite und auf Facebook.

MiniComic 17 : Kritik von weißen Schafen an weißen Schafen

[Aktualisiert am 16.9.2013]Beim fünften WebComicKollektiv geht es um Kritik. Ich habe mich diesmal mit einer Methode beschäftigt, um Kritik, insbesondere in der eigenen Gruppe, zu strukturieren. Die dargestellten fünf Schritte Kritik anzubringen habe ich aus Challenging homophobia, racism and other oppressive moments [English] von Nicole LeFavour, 2001. Dort gibt es auch noch ein Anweisung wie auf die Kritik reagiert werden kann: 1. ruhig durchatmen, 2. zuhören, 3. sich für Kritik bedanken, 4. aktiv Situation verbessern, 5. später über Kritik weiter nachdenken. Ka Schmitz hat auch beim fünften WebComicKollektiv mitgemacht und zwar mit einem tollen Ein-Panel-Comic über die Normen, die eine sich selbst auferlegt. Wenn ihr auf das Bild klickt gehts direkt zum Comic.

MiniComic Kritik

 

MiniComic 10 : Verandern

Verandern ist insofern eines meiner Lieblingswörter, weil es eine Übersetzung aus dem Englischen ist nach der ich lange gesucht habe. Es beschreibt ein Konzept, das eng mit Diskriminierungsprozessen zusammenhängt. Wörter sind wichtig um Konzepte überhaupt sichtbar zu machen. Links zu allen anderen die bei der Comic Collab #7: Was ist euer Lieblingswort? mitmachen gibt natürlich auch wieder unter dem Comic zum anklicken.

Workshop : Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?

Mit Ruth und Lorenz gebe ich am 16.5.2010 einen Workshop auf der 3. Trans*Tagung in München.

Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?
findet von 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr
in Raum 3.1 der Münchner Aidshilfe statt.

Hier ein kurzer Text zum Inhalt des Workshops:

Ja/Nein/Oder – Bist du ein Mann oder eine Frau?

Wo’s doch im Dazwischen so unglaublich viele bzw. wenige Worte gibt, hier erstmal ein paar Fragen:
Weitere Fragen und individuelle Antworten gibt es dann im Workshop.

Nervt mich die Frage? Was macht die Frage mit mir, wenn ich mich nicht zuordnen will oder kann? Worin bestehen Einfluss, Macht, Druck oder Bloßstellung durch diese Frage? Wier lässt sich darauf antworten oder reagieren?

Wie ordne ich mich persönlich ein? Bin ich zu jeder Zeit ein und dasselbe? Will ich mich jeglicher Zuordnung verweigern? Will ich das immer nach außen tragen? Wovon hängt das ab? Hat sich meine Einstellung im Laufe der Zeit verändert? Was gibt es dazwischen?

Ruth, Berlin; Anna, München; Lorenz, Mainz.