Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Göttingen

Teaser PronomenComicZineHeftchenAm Samstag, den 02.07.2016 werde ich wieder einen Pronomenworkshop halten. Ich wurde von der Fachgruppe Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen hat mich eingeladen, Facebookankündigung.

Ort: Göttingen, Goßlerstraße 1, AStA Seminarraum, unten
Zeit: 2.7.2016, 16-18 Uhr

Workshopbeschreibung

Pronomen ohne Geschlecht – xier, xiese und dier – eine Alternative

Die deutsche Sprache zwingt uns, Geschlechter zu markieren wenn wir über Dritte sprechen, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen eines der beiden herkömmlichen Geschlechter auswählen – auch in Fällen, wenn das Geschlecht nicht relevant ist oder die Person selbst weder männlich noch weiblich ist. Es gibt weder ein allgemeines noch alternative Pronomen.

Anna Heger gibt im Workshop eine Einführung zur nötigen Grammatik um xier (sie,er), xiese (seine, ihre) und dier (die,der) zu benutzen und zu deklinieren. Xier lädt die Teilnehmenden zu einer Diskussion über emanzipatorische Sprache und über Fremd- und Selbstbezeichnung ein.

In xiesem ComicZineHeftchen zum Thema schrieb xier: „Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sondern ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen, wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt.“

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Gießen

Teaser PronomenComicZineHeftchenNächste Woche fahre ich nach Gießen für den vierten Pronomenworkshop bei Autonomen-Schwulen-Trans*-Queer-Referat im ASTA der JLU Gießen. Der Veranstaltungsraum ist das Gartenhaus: Alter Steinbacherweg 30. Ich wurde wie folgt ankündigt: „Pronomen ohne Geschlecht als Alternative für alle, die … ja, eigentlich für alle*.“ Das kann nur gut werden. Facebookveranstaltung

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : München

Teaser PronomenComicZineHeftchenAm Donnerstag, den 27.02.2014, hielt ich den 3. Workshop zu Pronomen ohne Geschlecht im Queerkafe im Tröpferlbad (Kafe Marat) in der Thalkirchnerstraße 102.

Workshopbeschreibung

Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht: Anna Heger

Die deutsche Sprache zwingt uns, Geschlechter zu markieren wenn wir über Dritte sprechen, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen eines der beiden herkömmlichen Geschlechter auswählen – auch in Fällen, wenn das Geschlecht nicht relevant ist. Es gibt weder ein allgemeines noch alternative Pronomen.

Anna Heger wird in xiesem Workshop eine Alternative zu “er” und “sie” vorstellen, die xier entwickelt hat. In xierem ComicZineHeftchen zum Thema schreibt xier: „Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sondern ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen, wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt. Pronomen ohne Geschlecht haben mir im Deutschen gefehlt.“

Anna Heger gibt im Workshop eine kurze Einführung zur nötigen Grammatik, damit klar wird, wie xier, xieser und die anderen in die herkömmliche Sprache passen. Xier lädt die Teilnehmenden zu einer Diskussion über emanzipatorische Sprache ein, über die Hoffnungen und Verwirrungen, die damit verbunden sind und über die Frage, wie das Zuhören und Mitlesen erleichtert werden kann.

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Zürich

Der zweite Workshop, Xier packt xiesen Koffer ist super gelaufen. Er fand bei Les Complices* in Zürich statt. Ich habe aus dem ComicZineHeftchen gelesen und viel erzählt. Der Workshoptag war gleichzeitig Hourly Comic Day, es gibt also ein komplette stündliche Comicbeschreibung des Tages.

Workshopbeschreibung

Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht: Anna Heger
Einleitung und Moderation: Chris Caprez

Samstag, 1. Februar 2014, 16 Uhr
Les Complices*, Anwandstrasse 9, Zürich
anschließendEssen

Die deutsche Sprache zwingt uns, Geschlechter zu markieren, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen eines der beiden herkömmlichen Geschlechter auswählen – auch in Fällen, wenn das Geschlecht nicht relevant ist. Es gibt weder ein allgemeines noch alternative Pronomen.

Anna Heger wird in xiesem Workshop eine Alternative zu “er” und “sie” vorstellen, die xier entwickelt hat. In xierem ComicZine Heftchen zum Thema schreibt xier: „Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sondern ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen, wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt. Pronomen ohne Geschlecht haben mir im Deutschen gefehlt.“

Anna Heger gibt im Workshop eine kurze Einführung zur nötigen Grammatik, damit klar wird, wie xier, xieser und die anderen in die herkömmliche Sprache passen. Xier lädt die Teilnehmenden zu einer Diskussion über emanzipatorische Sprache ein, über die Hoffnungen und Verwirrungen, die damit verbunden sind und über die Frage, wie das Zuhören und Mitlesen erleichtert werden kann.

Anna Heger zeichnet politische und biographische Comics. Die gibt es gedruckt und online auf xiesem Blog http://annaheger.wordpress.com. Xier selber ist unter anderem poly, feministisch, trans*, queer und bi.

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Düsseldorf

Wie der Workshop lief

Mein erster Workshop zum Thema geschlechtsneutrale Grammatik „Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht und alternative deutsche Grammatik“ hat am Samstag, den 3.08.2013 auf dem Togetherfest in Düsseldorf voll gut funktioniert.

Die Vorbereitung bestand nach dem Aufstellen eines Konzeptes im Zeichnen und Texten eines ComicZineHeftchens. Das ist auch in der Woche vor dem Workshop fertig geworden. Die Illustrationen dienten im Workshop dazu dass dier Zuhörer_in den Überblick über die vielen neuen Pronomenendungen nicht verliert.

Es gab nicht so viel Diskussionen, wie ich erwartet hatte. Nach Aussage der WorkshopTeilnehmer_innen schwirrten noch viele neue Endungen im Kopf herum. Naja, die Possessivpronomen mit vier Fällen und dem Bezug auf zwei Menschen sind schon was. Jasna L. Strick hat noch von den alternativen Endungen, -i und -u, für geschlechtsneutrale Substantive erzählt. Wie die entstanden sind recherchier ich gerade.

Alle Pronomenkarten lagen in der Mitte vom Stuhlkreis.

Workshopbeschreibung

Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sonder ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt. Pronomen ohne Geschlecht haben mir im Deutschen gefehlt.

Während des Workshops werde ich eine Alternative zu „er“ und „sie“ vorstellen, aber auch darüber reden warum ich grammatikalische Alternativen haben will. Es gibt eine kurze Einführung zur nötigen Grammatik, damit klar wird wie xier, xieser und dier in die herkömmliche Sprache passen. Ich will aber auch mit Euch Pronomen ausprobieren, weitere Möglichkeiten erfinden und Diskutieren. Diskutieren möchte ich über emanzipatorische Sprache, darüber was Ihr Euch persönlich davon erhofft und wie ich anderen das Zuhören und Mitlesen erleichtern kann.

Pronomen ohne Geschlecht 3.1

Diese Woche ist in dier Queerulant_in Nummer 4 ein Artikel von mir über die Pronomen ohne Geschlecht erschienen. Diesen Text könnt ihr auf der Webseite dies Queerulant_in, in der gedruckten Ausgabe auf Papier oder hier in diesem Blogartikel im folgenden lesen. Außerdem wurde der Artikel am 28.5.2013 auf dem Blog der Mädchenmannschaft querveröffentlicht, dort wird er auch diskutiert.

Die aktuelleste Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Übersichtsseite.

Queerulant_in Mai 2013 – Jahrgang 2, Ausgabe 1, Nummer 4
Pronomen ohne Geschlecht
Beitrag von AnnaHeger.

Pronomen brauchen nicht zwangsläufig ein Geschlecht. Ich finde es unsinnig bei jeder Erwähnung eines anderen Menschen das Geschlecht anzugeben. Sächliche Pronomen möchte ich für Menschen nicht verwenden. Ich wollte 2009 also selber die Pronomen ohne Geschlecht festlegen, weil ich damals in der deutschen Sprache keine solchen kannte.

Pronomen ohne Geschlecht kenne ich im Englischen schon viele Jahre: ze, gesprochen wie in dem Wort New Zealand, wird anstatt she|he und hir, gesprochen wie in dem Wort here, wird anstatt von her|his verwendet.

Ze hirself calls hir friend. [deutsche Übersetzung: Sie|er ruft ihren|ihre|seine|seinen Freundin|Freund selber an.]

In Schweden gibt es zusätzlich zu „han“ (er) und „hon“ (sie) das genderneutrale Pronomen „hen“ [1]. Das neue Wort wurde schon 2009 in die in die schwedische Nationalenzyklopädie aufgenommen. Letztes Jahr gab es Diskussionen über das Geschlecht der Pronomen nachdem „hen“ in einem Kinderbuch verwendet wurde [2].

Im Deutschen fehlten mir genau solche Pronomen. Also habe ich zusammen mit anderen [3] welche entwickelt. Um den Überblick zu erleichtern, werden im folgenden die Worte ohne Geschlecht fett und die geschlechterspezifischen Worte durchgestrichen dargestellt.

xier – ein Personalpronomen, statt sie|er
dier – ein Artikel und ein Relativpronomen, statt die|der
xies – ein Possessivpronomen, statt ihr|sein

den gesamten Artikel lesen

Pronomen ohne Geschlecht 3.0

Die aktuelle Version der Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf der Pronomenseite.

Bei der drittten Version der Pronomen ohne Geschlecht haben sich einige Aspekte verändert. Die Kommentare von Liliane Gross auf dieser Webseite haben mich 2012 überzeugt den Anfangsbuchstaben aller Pronomen von “s“ auf “x“ umzustellen. Den Anfangsbuchstaben der Demonstrativpronomen habe ich bei „d“ belassen. Weiterhin wurden die Possesivpronomen an die bestehende Grammatik angepasst um sie leichter erlernbar zu machen. Außerdem können die Demonstrativpronomen auch als Relativpronomen benutzt werden. Andere haben das einfach mal gemacht und ich habe die jetzt dazu genommen.

Bei den Pronomen ohne Geschlecht handelt es sich um Pronomen für die 3. Person Singular, die sich jedoch nicht wie er|sie auf ein bestimmtes Geschlecht beziehen. Die Pronomen beziehen sich auf Menschen, aber das Geschlecht wird beim Sprechen nicht festgelegt. Es gibt folgenden Pronomen ohne Geschlecht: das Personalpronomen xier, das Possesivpronomen xieser, das Demonstrativ- und das Relativpronomen dier. Dabei werden immer alle vier Fälle berücksichtigt. Außerdem geht es um die Verwendung dieser Pronomen, ihre englischen Vorbilder, Substative ohne Geschlecht und um die passenden Adjektivendungen.

 

Wozu sind sie gut

Die Verwendung einer geschlechtsneutralen, allgemeinen Form macht Sinn, wenn Geschlecht im betrachteten Zusammenhang unwichtig ist. Der generische Maskulin ist eben wie der Name schon sagt eine maskuline grammatische Form. Das Wort generisch verweist auf eine allgemeine Anwendbarkeit, was oft gerade in den Köpfen der Leser nicht funktioniert. Es gäbe die Möglichkeit er_sie zusammen zu sagen. Bei den Pronomen ohne Geschlecht werden jedoch auch andere geschlechtliche Identifikation angesprochen.

Es gibt eben Menschen, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuordnen wollen oder können. Pronomen ohne Geschlecht können für Personen abseits der beiden Pole weiblich und männlich zu mehr Sichtbarkeit führen. Damit ich einen weiteren Teil Sprache/Grammatik habe wenn ich über Männer, Frauen und alle Anderen im allgemeinen reden möchte.

Die Pronomen ohne Geschlecht können für alle Menschen verwendet werden. Allerdings schaffe ich nicht gerne etwas ab, bevor sich etwas neues sinnvoll etabliert hat. Deshalb bilden die Pronomen zunächst eine mögliche Alternative. Es ist für mich aber eine schöne Vorstellung, dass geschlechtsspezifische Pronomen nur wenn nötig, also wenn das Wissen um das Geschlecht irgendwie wichtig ist, benutzt werden und dass sonst immer geschlechtsneutrale Pronomen verwendet werden.

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