Das Skizzen- und Notizbuch hat mich über 13 Jahre begleitet, das waren 165 Monate mit Zuschneideanleitungen und sogar Originalzeichnungen mit Tinte die dann Teil von Minicomics wurden. Der Einband wieder mit Stickerpatchwork.


Das Skizzen- und Notizbuch hat mich über 13 Jahre begleitet, das waren 165 Monate mit Zuschneideanleitungen und sogar Originalzeichnungen mit Tinte die dann Teil von Minicomics wurden. Der Einband wieder mit Stickerpatchwork.


Mal wieder beim coolen Stricktreff, hab erst Socken gestopft und dann gezeichnet, strickende Leute halten herrlich still und die Wachskreiden machen ends viel Spass.

„Verloren zwischen fremd und vertraut“ von June T. Michael, ein Fantasy Erotikroman der Pronomen wie xier benutzt. Band 2 spielt wieder in Arl Sere und die Handlungen sind sehr explizit mit verschiedenen Arten von Kink. Die Charaktere sprechen viel über Consent …und emotionale Safety. Sie sprechen, sehr direkt miteinander. Ich wenig muss wenig zwischen den Zeilen lesen, was gut zum Genre passt.
Nebencharakter Chloris verwendet wie kurz in Band 1 xie Pronomen und Nebencharakter Vellian hat rhei Pronomen.
Xie nickte. »Das Besitzendenpaar ist unterwegs, um die junge Person zu holen, die demnächst an meiner Seite die magischen Aspekte des Handwerks lernt und bis dahin soll alles ordentlich sein. Aber ihr seht es ja … Sand.«
»Ich bin eigentlich nur beruflich hier und kann nicht länger als ein halbes Jahr bleiben und vielleicht nicht einmal das.« »Oh, dann müssen rhes… rhems Worte dich traurig gemacht haben. Tut mir leid.« Camelia lächelte Fenia an. »Rheir«, korrigierte Fabiola kurz.
Monstera, ich ziehe seit Kindertagen Ableger heran, die ursprüngliche Pflanze wohl von der Grossmutter. Pastellkreiden sind so anders als meine herkömmlichen Buntstifte plus Aquarell, fühlt sich dreidimensionaler an selbst mit wenig Übung.
Küche (aquarellierbare Wachskreiden)
aufm Schreibtisch

Baumkronenterasse des Untergiesinger Hexenhäuschens.


Hab me Postkarte gejunkjournalt: Spühlmaschinentapspacckung und schwarzer Edding. Im Winter am späten Nachmittag in der Stabi aus.
diese Woche soll es schon Schnee geben, eine vorfreudige Zeichnung meines Rucksacks auf dem Kickschlitten.

im winzigen Skizzenbuch: die Sänger eines Osloer Choirs mit Gregorianischer Gesang und dazu der Musiker mit Sopransaxophon. Ich hab in nem Federmäppchen das Büchlein, zwei Textmarker, nen roten Fineliner und nen magenta Buntstift.
Die Kombination aus menschlicher Psychologie und spannendem Sci-Fi ist wieder beeindruckend. Jenesis Verhalten und Vorlieben sind von ihren ersten Jahren im Maschinenkern geprägt. Alles macht gleichzeitig ohne SciFi so viel Sinn: Neurodivergenz, Adoption und das Aufwachsen als schwarze Frau in der Nähe von Bristol dann von Wien. Die ersten Bände machten neugierig alles endlich aus Jenesis Perspektive zu lesen. Neopronomen spielen eine kleine Rolle im letzen Teil des Buches, Enver nutzt wie zuvor ni Pronomen.
Als ni sprach, war es, als würden sie sich längst kennen und bloß ein Gespräch fortsetzen, das einst unterbrochen worden war.
ich probier mit Aquarell rum, mit dem was ich da hab, es deckt zum Teil sehr schlecht, bin aber begeistert besonders damit was das neonorangene Underpainting ausmacht. nen weichen Bleistift hab ich auch benutzt.


#UrbanSketching bei urbane Strickaktion in der Münchner Innenstadt


nachts masse Strasse

Ich mag die riesige Theresienwiese wenn sie leer ist, aber auch beim Aufbau der Wiesn, die Weite und die Grösse sind toll.


unser Altbau überträgt die Schwinkungen des Zuges in die Wohnung, aber nicht störend irgendwie

Found this paper by Catasso: Encoding Nonbinary Reference in Syntax: The German Neo-Pronoun xier and Socially Driven Language Change. I think, it analyses how the neopronoun xier structurally works within German grammar. The methods are used to compare it to English singular they and Italian ze. I need a T-shirt with formula (28). Still chuckling even though that’s just straight forward notation. Read it at: https://www.mdpi.com/2226-471X/10/9/220
![Screenshot from the paper with a mathematical formular called (28):
Summing up the foregoing discussion, German xier — and, incidentally, also Italian ze, which is not the primary focus here—does not simply omit binary gender values but encodes a positively specified, interpretable [GENDER] feature whose value explicitly excludes [MASCULINE] and [FEMININE]. This exclusion is not an output of underspecification or morphosyntactic default, but a grammatically encoded presupposition that the referent is non‑binary or otherwise non‑classifiable under binary gender categories. The semantic contribution of xier can be approximated as in (28):
(28) [[xier]] = λx: ¬binary(x). x
‘The individual x such that x is not classifiable under binary gender distinctions.’
This presuppositional profile sets xier apart both from semantically ambiguous forms and from ϕ‑complete but referentially minimal pronouns. For example, German es is ϕ‑complete but typically associated with non‑individuated or inanimate referents, while English singular they, although compatible with nonbinary reference, does not necessarily presuppose it. In contrast, xier encodes a referential constraint that is both semantically specific and pragmatically regulated: its use is felicitous only in discourse contexts where the referent’s nonbinary identity is accessible or inferable.](https://www.annaheger.de/wp-content/uploads/2025/10/screenshot_20251008_011552_bluesky5464561680334886447.png)
Das Notizbuch hatte ich 45 Monate, da sind hauptsächlich Mitschriften aus Sachbüchern drin, die ich langsam lese. Dazwischen als Trennblatt jeweils ein Aquarell, ein sparsam aquarelliertes weil das Papier so dünn ist.


Eine Arbeitsanleitung, die bei der Erstellung von alternativen Texten für die Beschreibung von einzelnen Comicpanels oder ganzen Comics helfen soll. Es geht vor allem darum schon erstellte textbasierte Comics zu optimieren. Wobei es erst mal wichtig ist für online Comics und Abbildungen auf Social Media alt Texte zu haben, da geht es nicht um Perfektion sondern Zugänglichkeit. „maschinen-lesbar“ wurde zuerst auf deutsch im Buch Genderstudies versus Comicstudies: Schnittmengen von Forschung, Lehre und Praxis – Intersections of Research, Teaching, and Practice bei De Gruyter veröffentlicht. Das ebook kann unter dem Link kostenlos heruntergeladen werden. Leider hat es für die dort abgedruckten Comics keine durchgängige Bildbeschreibungen. Aber natürlich gibt es das Comic hier in visueller und rein textbasierte Version ganz unten: Screenreadable Comic Version. Meine Comics erscheinen immer in beiden Versionen in beiden Versionen, hier eine Übersicht mit einer Liste und Stück für Stück erstelle ich auch für alte Veröffentlichungen die fehlenden Bildbeschreibungen. Der im Comic zitierte Einseiter ist Minicomic 18: Zäune bauen.
„Schwindel“ von Hengameh Yaghoobifarah, ein Roman über polyamourös ungleichmäßig verbandelte queere Menschen, die, aus Gründen, auf dem Dach eines Berliner Hochhauses festhängen. Für Delia wird im ganzen Buch dey/deren als Neopronomen genutzt. Die Geschichte ist voll realistisch, das Verhältnis der Beteiligten so messy. Das Storytelling ist schnell und fordert volle Aufmerksamkeit. Die Erinnerungen und Interaktionen ändert immer wieder den Blick auf die Charaktere und das Ende ist sein eigenes Ding.
»willst du, dass ich aufhöre?«, flüsterte sie in deren ohr und streichelte demm unterhalb des bauchnabels. dey atmete tief und schüttelte den kopf. »dachte ich mir.« avas finger rutschten langsam weiter hinunter. delia tropfte.
1/3 #DiverserLesen #PronomenWieXier
