DiverserLesen

Übersicht

Das Logo zur Aktion #DiverserLesen zeigt eine Gruppe von Menschen, die auf vielfältige Art lesen. Das Logo wurde von Illi Anna Heger als Strichzeichnung in braunen und lila Tönen erstellt. Mittig über der Menschengruppe die Buchstaben »div«, das Symbol eines akustischen Signals und in Braille-Kurzschrift das Wort »lesen«, also »l % c«. Die Gruppe von links nach recht: Zwei Personen of Color mit kurzen schwarzen Haaren. Die erwachsene Person im elektrischen Rollstuhl navigiert einen daran befestigten Bildschirm mit den Augen. Das Kind steht daneben und zeigt auf den Bildschirm. Davor liest eine Schwarze Person ein Buch im Schneidersitz und trägt auf den langen, gelockten Haaren einen Hut. Dahinter liest eine Person of Color auf einem elektrischen Braille-Notizgerät, das auf den Knien liegt. Die langen Haaren haben eine Ponyfrisur und auf dem Pullover ist ein Davidstern gestickt. Zwei Schwarze Personen lesen liegend ein gedrucktes Buch. Die erwachsene Person trägt kurze Curls und Brille und das Kind eine Afro-Frisur, die in zwei Puffs gefasst ist. Zwei Personen of Color halten sich an der Hand und lesen gemeinsam ein gedrucktes Buch, eine trägt Hijab und die andere die dunklen Haare mit Undercut. Eine weiße Person mit Rock und langen blonden Haaren liest ein großes gedrucktes Magazin. Sie lehnt an einem Tisch, an dem eine weißhaarige, Schwarze Person mit Bart sitzt und Braille auf Papier liest. Davor liegt ein weiße Person mit Glatze, Bart, einem genderqueeren Tattoo auf dem Oberarm, Kopfhörern und in der Hand ein Mobiltelefon. Davor steht ein dreijähriges Kind in Latzhose mit einem Bilderbuch in der Hand. Daneben eine Schwarze Person mit einem kurzen Afro in ihrem manuellen Rollstuhl. Ein Handy liegt auf dem Schoß und sie liest via Audioausgabe über Kopfhörer. Daneben lehnt eine weiße, kleinwüchsige Person mit schulterlangen Haaren und blondem Bart an einer Wand und liest ein Zine-Heft. Hier ganz viele Mini-Buchrezensionen, die ich auch in meinem Twitterfeed geteilt habe. Mittlerweile poste ich sie vorrangig auf Bluesky und im Fediverse auf Chaos Social. Ich habe das für die #DiverserLesen Aktion begonnen und dafür gibt es auch Kategorien und Punktezuordnungen, danach einfach was mir wichtig ist ganz ohne, scrollt ganz nach unten für die Kategorien. Die wichtigste Kategorie nach Ende der Aktion ist Belletristik mit deutschen Neopronomen.

  • DiverserLesen240511
    Die fantastischen Kurzgeschichten „Die Abenteuer von Pina Parasol“ von @tinofalke.bsky.social sind inhaltlich locker miteinander verbunden, die Geschichten folgen erkennbaren Mustern bei dem zig weitere Abenteuer angedeutet werden – so vorlesbar und wortwitzig. Das Buch lehnte von ein paar Wochen überraschend an meiner Wohnungstür, als Dank für die Entwicklung von #PronomenWieXier. Touché, Captain Flack, Rae, Inquit und vielleicht Dante benutzen xier, einfach so in den Abenteuern. Und noch ein schönes Zitat: >>“Auf gar keinen Fall!“, rief Pina. „Er gehört vor ein Gericht. Oder sie. Oder xier. Was sind deine Pronomen?“ „Das hängt ganz von der Sprache ab“, sagte Dante ruhig… << Weil richtige Pronomen auch bei Fieslingen Sinn machen, <3. Einband von Die Abenteuer von Pina Parasol geschrieben von Tino Falke im Verlag ohneohnren, Titel und Autor unten auf dem Cover, dahinter eine gezeichnete Illustration von vier Menschen in typischer altmodischer Steampunkkluft: Pina, ostasiatisch mit gegelten kurzen schwarzen Haaren, Kargohosen, hohen Stiefeln und mechanischer Hand; Sabine, weiss, mit altmodischem Dutt und Rock und einem Rucksack mit Papierrollen; Cédille, schwarz, mit kurzem Afro, weißem Hemd und Weste, in der Hand ein offenes Buch; und MassiMo mit brauner Haut und schwarzen Locken, in Mechanikerklamotten, der dicke Bauch spannt über dem Hosenbund, Werkzeug in den Taschen. Im Hintergrund Pyramiden, ein Luftschiffzug an Ballons und angedeutet die schnabelige Maske von Pestdoktor Dante.
  • Diverserlesen240508
    Ein Buch über Marginalisierung Intersektionalität und Infektionskrankheiten: „The viral underclass“ von Steven W. Thrasher. Der Autor ist ein schwuler schwarzer Journalist und Prof hat jahrelang zu HIV recherchiert, ordnet das Wissen auch bezüglich Covid19 ein und berücksichtigt eine Vielzahl von Marginalisierungen. Das Buch begleitet eine Handvoll von Menschen in ihrem Leben, es ist so gut geschrieben. Coverbild des Buches. Auf weißem Grund ohne Hintergrundbild der Titel The viral underclass -  the human toll when inequality and disease collide. Eine symbolische Zeichnung eines Virus, hat in der Mitte das schwarze Profil eines Menschen. Autor: Steven W. Thrasher.
  • DiverserLesen240403
    Ein unterhaltsamer Sci-Fi-Roman, ich war bald sehr investiert zu verstehen was auf dem Planeten bei den kalten Sonnen los ist und die Lösung der Probleme in anderen Sonnensystemen zu suchen. Das Storytelling von „Das System“ von Cliff Allister ist nice. Der Autor sah die xier Pronomen in einem anderen Buch und fügte sie in seinen Roman, spannenderweise ohne Wissen um dt. Neopronomen. Leider verschwindet die Spezies mit Pronomen wie xier gleich zu Anfang wieder aus der Abenteurer*innengruppe, fast ein altes queeres Trope. Buchdeckel von: Das System - Die Kalten Sonnen 1. Dieser Titel und der Autor, Cliff Allister, erscheinen weiß gedruckt vor dem rötlich eingefärbten realistisch gezeichneten Bildes eines schwarzen länglichen Raumschiffes, das über einem Planeten fliegt, dahinter das gleißende Licht einer Sonne.
  • DiverserLesen240311
    „Regency Park“, 2022 von Amalia Zeichnerin ist modern und queer, orientiert sich an Romanen von Jane Austen mit Intrigen und dem auf und ab einer sich entwickelten Liebe. Und es gibt Neopronomen, sier für eine Hauptperson und dey für einen Nebencharakter. Der Roman spielt heutzutage in nem Themenpark mit Kostümen wie aus England des frühen 19. Jahrhunderts, es wird in altmodischer Sprache gesprochen. Modernes wie safer-Sex-Kommunikation bekommt Raum im Roman. Buchdeckel von -Regency Park- von Amalia Zeichnerin. Der Titel ist oben auf einen dekoratives Band gedruckt. Der Name der Autorin unten auf einem ähnlichen Band in grau und weiß. In der Mitte des Fotos ein junger Mann an einen schmiedeeisernen tor mit blau gemusterter Weste und lila gemusterten Jacket aus dem 19. Jahrhundert. Er hat kurze braune Haare und einen Bart, er schaut selbstbewusst-verträumt in die Weite.
  • DiverserLesen240228
    „Jinntöchter – k_ein orientalisches Märchen“ 2017 von Carmilla de Winter verbindet das Märchenerzählen wunderbar mit politischen Gegenwartsbetrachtungen. Es gibt Jinns und deren Kinder: sie können ihr Aussehen verändern und benutzen im Buch sier Pronomen. Das Buch hat viele Erzähllevel: wir hören die Geschichte erzählt an mehren Abenden in einer Taverne oder Bar; darin erzählen Charaktere von ihrer Vergangenheit oder Mythen ihrer Kindheit. Es liest sich wunderbar wegen dem feinen Umgang mit Sprache. Buchdeckel des Romans von Carmilla DeWinter bei Edition Roter Drache: Jinntöchter - k_ein orientalisches Märchen. Der Titel sehr groß über einer Wüstenlandschaft mit dunklen Bergen. Im Sand eine goldene Öllampe aus der Rauch aus der Tülle steigt, im Rauch das vage Bild von drei Palmen.
  • DiverserLesen240209
    „Gründämmerung“ von Alice Hagenbruch ist ein Fantasy Roman, der so oft #PronomenWieXier verwendet wie kein anderes Buch das ich kenne, fast 300 Deklinationsformen von xier auf 360 Seiten und zwar für Hauptchara Lua und Nebencharas. Die Geschichte spielt auf einem Planeten mit diversen Spezies deren Namen an die von Pilze, Pflanzen oder Bäume angelehnte sind. Die Geschichte von Dämmerwandlern, Geistwesen und Unkrautkriegern ist verwunschen und folgt Lua über den ganzen Planeten.Buchdeckel von Gründämmerung. Der Titel ist gelb auf einen Hintergrund von überlagerten fantastischen Landschaften in lila und grün. Der Name der Autorin, Alice Hagenbruch, klein unten auf dem Deckel.
  • DiverserLesen240123
    Ein Buch von [2022] mit sier Pronomen original auf deutsch: „Code X – Das Erwachen der Cybertechs“ von Lucinda Flynn. Nach einem IT Unfall im Jahr 2097 gibt es Menschen die einen kabellosen Zugang zum Data Space zurückbehalten haben, die Cybertechs. Das Buch ist sprachlich locker geschrieben, das passt super in Dialogen zwischen den jugendlichen Hauptpersonen. Ich mochte das wiederkehrende irgendwo unbemerkt hinein oder hinaus zu kommen, virtuell und IRL. Einfach cool da beim lesen mitzurennen. Programmierung ist in der Welt des Buches in intuitive Landschaften und Stadtatmosphären übersetzt, mit IT Background fand ich es zunächst ulkig, aber der Ansatz ist spannend und spinnt jetzige höhere Programmiersprachen weit ab von Maschinensprachen weiter. Das Buch verwendet eine ältere Version von sier/sien für eine Nebenfigur, „sien“ ist sowohl Akkusativ der Personal- als auch Grundform der Possessivpronomen, mittlerweile gibt es auch sier/sies.
  • DiverserLesen231223
    Wir werden in die wundervolle Welt eines queeren Sommerlagers mitgenommen. Lange Zeit gab es gar keine Sommerlager für Teenager, die Queerness unterstützt haben. Davon zu lesen ließ mich nachholen, was ich so nie hatte. L.C. Rosen schöpft aus seiner eigenen Erfahrung als Teilnehmer und Camp-Councelor und bringt es in eine queeren Kontext, der Fehler und Entwicklung der jungen Menschen zulässt. Ich hab so die Augen gerollt, aber das Ende war dann gut gemacht. HBO Max ist dabei das Buch zu verfilmen, mit Billy Porter in der Regie. Neben nicht binärer Repräsentation, werden im Buch auch binäre trans Menschen super gut und nicht voyeuristisch porträtiert. Eine Nebenfigur hat #PronomenWieXier.
  • DiverserLesen231201
    „Ein göttliches Paar“ von Amalia Zeichnerin ist ein Novelle, die es schafft Emotionen und Erotisches angenehm authentisch zu beschreiben. Das kleine Büchlein mit queerer Fantasy ist wunderbar geeignet zum verschenken und sich gegenseitig vorlesen. Eine der Hauptpersonen ist Semilx ein Wort was eine Mischung aus intersex und nichtbinären Erfahrungen beschreibt soll. Eli benutzt sier/sien und ich konnte mich sehr in sienen Worten wiederfinden und freue mich über die Leichtigkeit mit der sier beschrieben wird. Das Büchlein von 2020 benutzt eine ältere Version der Pronomen. Die kurz darauf veröffentlichte neuere Version von sier, nutzt „sies“ statt „sien“ als Basis für die Possessivpronomen. Vorderseite des Buches: Ein göttliches Paar, diese Titel in gelben geschwungenen Buchstaben über dem Foto eines kirchlich aussehenden Ganges: ganz hinten ein Metalltor, an den Seiten metallene große Kerzenständer und die Wände aus rot gesprenkeltem Marmor. Unten über dem Bild der Name: Amalia Zeichnerin.
  • DiverserLesen231127
    „Look“ von Luka Holmegaard verbindet Outfitgeschichte mit Literaturzitaten, erzählt skizzenhaft über eine Person mit Burnout und nichtbinärem Coming Out, begleitet Zeit mit Freund und Freundeskreis und analysiert die gesellschaftliche Bedeutung von Bekleidung. Die Übersetzung aus dem Dänischen gendert Substantive mit * und benutzt xier und hen Pronomen. Die zwanzigjährige Person (oft als Frau gelesen) wird kühl, fast male-gaze-ig beschrieben, vielleicht eine Form von Gesellschaftskritik und absichtlich befremdlich.Die literarischen Bezüge, die fast wissenschaftliche Bekleidungsgeschichte und die distanzierte Art zu schreiben machen es interessant. CW für normalisierte Alltagsübergriffigkeit. Foto des Buchcovers von 'Look', von Luka Holmegaard, bei Weissbooks. Die vier Buchstaben des Titel sehr groß in pink, grün und zwei Blautönen übereinander, im Hintergrund der Stoff eines Hemdes mit Knopflöchern. Der Name oben rechts, und der Verlag unten links.
  • DiverserLesen231107
    „Laylayland“, Science Fiction von Judith und Christian Vogt ist die Fortsetzung von „Wasteland“ und wieder voller Bezüge auf die heutige Gesellschaft und mit #PronomenWieXier: ser/sir wird von 1 Haupt- und 3 Nebencharaktere benutzen ser und die Vorstellung mit Namen/Pronomen ist üblich. Das Buch spielt wie schon der erste Teil in 2064 und es ist faszinierend geschmeidig wie die Covid und seine Auswirkungen eingebaut wurde, auch der Ebene einer weiteren Krankheit. Das Buch ist 2022 erschienen und viel weniger doomig als es thematisch sein könnte. Buchdeckel von -Laylayland-. Der Titel in großen Buchstaben, darüber kleiner -Judith C. Vogt / Christian Vogt- und darunter -Science Fiction-. Ein Person mit fliegenden dunklen Haaren lehnt an einem altmodischen Motorrad, und blickt über eine kaputte Straße zu einer Hochhaussilhouette  alles in Brauntönen. Ganz unten der Verlag -Plan9-.
  • DiverserLesen231018
    „Das Orakel in der Fremde – Die Chroniken von Beskadur 2“ von @jamessullivan.bsky.social liest sich chronikartig auch wenn sich die Charaktere direkt sprechen und salbungsvoll unterstreicht die Sprache das Fantasy Genre. Niadaris, das Orakel und andere elfische Charaktere benutzt je nach Kontext unterschiedliche Pronomen, unter anderem sier – so cool. Zusätzlich leitet sich ein Pronomen direkt vom Vornamen ab. Aus dem Buch: »Der Traum zeigt den Fluss meines Wesens. Noch ist das Orakel in der Fremde weiblich, doch wenn alles vorbei ist, und erst dann, wird Niadaris das sein, was nia früher war.« Mit dem Pronomen nia folgte Niadaris einer alten elfischen Tradition – so wie Yordowyn.
  • Diverserlesen231011
    „Wasteland“ von Judith C. Vogt und Christian Vogt, ein Roman der in der ökologischen Postapokalypse spielt. Einige Nebencharaktere benutzten ser-Pronomen, einfach so kein großes Ding draus machend. Es gibt so viele clevere kleine Details die lustig sind, weil sie unsere jetzige Gesellschaft bewerten und Konzept neu einordnen. Der Religionsführer dessen Religion auf dem Internet beruht, der aber schon seit Jahren kein WiFi mehr hat wurschtelt sich so durch. Ein Buch was die Auswirkungen einer zusammengebrochenen globalen Zivilisation auf neurodivergente Leute zeigt, grade auch was es für jene bedeutet, die Medikamente benötigen. Buchdeckel von -Wasteland-. Der Titel in großen Buchstaben, darüber kleiner -Judith C. Vogt / Christian Vogt- und -Roman-. Ein Person mit fliegenden dunklen Haaren fährt auf einem altmodischen Motorrad, alles in Brauntönen. Ganz unten der Verlag -Knaur-.
  • DiverserLesen230810
    „Bus 57 – Eine wahre Geschichte“ von der Journalistin Dashka Slater ist vom Inhalt her sehr sehr krass, ein anti-queeres Hassverbrechen. Die Übersetzerin Ann Lecker wählte für das engl. singular they sier Pronomen. Derzeit ist es das Buch in dem sier Pronomen mit Abstand am häufigsten benutzt werden weil in der 3.Person über die Hauptperson Sasha mit „sier“ geschrieben wird. Es ist genial so viele Neopronomen zu lesen. Die im engl. neutralen Substantive werden mit * inklusiv übersetzt. Die kurzen Kapitel betrachten Perspektiven einer Vielzahl von Menschen. Beim Lesen muss eins aushalten wie schlecht es Sasha geht und was die Justiz mit dem jungen Täter Richard macht, es ist vielschichtig. Schließlich geht es Neurodivergenz und Identität.
  • DiverserLesen230808
    „Schildmaid – das Lied der Skaldin“ von @JudithCVogt und @EisUndDampf habe ich auf meiner Bibliotheks-App gehört und bin geflasht. Ich tauchte fantastisch in der Welt von Menschen auf der Wiking ein, alles umsponnen von mythologischen Wesen und Geschichten. Es begann mit einem Traum, aus dem der Bau eines Drachenschiffes wurde eine nach der anderen stoßen weitere Frauen zu dem großen gemeinsamen Projekt. Auf der Fahrt, in Kämpfen und Raubzügen kommen noch mehr dazu. Oft sind die Gründe dazuzukommen die Flucht vor Gewalt. Die genderfluide Person und die trans Frau auf dem Schiff waren meinem Herzen sowas von am nächsten. Mythologie und fantastischen Geschichten waren für mich direkt mit meiner Lebendsrealität verbunden – wie es ist zu vielen in einem riesenaktivistischen Projekt zu arbeiten.Deckblatt für die Audio-to-go Version von Schildmaid - Das Lied der Skaldin von Judith & Christian Vogt, gelesen von Lydia Herms. Dahinter groß im Bild der aufwendig mit Schlangenlinien verzierte, aus Holz geschnitzte Drachenkopf was an den Bug eines Wikingerschiff gehört.
  • DiverserLesen230807
    Teil 2 auch mit #PronomenWieXier „Blau“ von Annette Juretzki. Manche sagen Aliens seien keine gute Repräsentation für Neopronomen, aber literarischen Aliens halfen bei der Verbreitung und das Gefühl n Alien zu sein ist mir nicht fremd.
  • DiverserLesen230703
    Der erste Roman der #PronomenWieXier in der Originalfassung nutzt: „Blind“ von Annette Juretzki. Es hat ganz viel Raumschiffspolitik und Hierarchiegemenge, aber auch viel schwulen Sex. Aber es geht auch um Religion und Sprachen – so genial wie schnell die Hauptperson Sprachen lernt, die Bedeutung von Sprachenmischung und die Übersetzungs-AI sind auch toll. Das Buch erschien 2017 in dt. Sprache. In dem Jahr gab es auch die erste Romanübersetzung und die erste gestreamte Serien mit xier Pronomen. Deckblatt mit orangeroter Landschaft und einem großen dunklen Himmelskörper hinter dem die Sonne scheint. Text: Annette Juretzki, Blind, Sternenbrand, Band 1.
  • DiverserLesen230615
    und noch ein kleiner Nachschlag aus dem Trident aus dem Ace of Space Universum, ganz kurz und von Judith Vogt, Christian Vogt und Stephan Urbach, wieder mit #PronomenWieXier Foto eines Buchdeckels. Die Spielkarte Pik Ass füllt fast das ganze Format. Das Pik Symbol zerfällt an der Spitze in viele kleine Quadrate. Drei verschieden schnittige Raumschiffe als weiße Aussparung im Piksymbols. Darüber prangt der Titel und Christian Vogt. Die Kante außen herum ist sind türkis.
  • DiverserLesen230531
    Nebencharaktere in der Welt von „Ace in Space“ von @JudithCVogt und @EisUndDampf haben ganz unaufgeregt xier Pronomen und die Anrede Mx. Dieser spannende, realitätsnahe Sci-Fi Roman beleuchtet Zusammenhänge von Kriegshandlungen, Bodenschätzen und Befreiungsbewegungen. Die Bezeichnungen der dortigen Social Media Kanäle sind so witzig und es ist genial wie Bildbeschreibungen visuelle Medien abbilden. Foto eines Buchdeckels. Die Spielkarte Pik Ass füllt fast das ganze Format. Das Pik Symbol zerfällt an der Spitze in viele kleine Quadrate. Ein wendiges Raumschiff Typ Düsenjäger fliegt in das schwarze des Piksymbols. Darüber prangt der Titel. Die Autor*innen darüber und die Kante außen herum sind türkis.
  • DiverserLesen230427
    In „Humbug über Xenosol“ von Tino Falke reist ein Raumschiffkapitän mit einer speziellen Reiseleiterin durch Raum und Zeit, auch zurück in seine unzerstörte Heimat mit nichtbinäre Menschen mit xier Pronomen. Foto des Buch-Deckels: Ein im Weltall rot-orange glühender Planet im Weltraum wird wie durch eine Scheibe beobachtet auf der Eiskristalle wachsen. Text: Tino Falke, Humbug über Xenosol, Science-Fiction, Hybrid Verlag.
  • DiverserLesen230227
    „Dies ist mein letztes Lied“ bringt Qui mit jedem Kapitel auf einen anderen Planeten, skizzenhaft erfassen wir immer neue Kontexte. Im Debütbuch von Lena Richter gibt es viele #PronomenWieXier: sier, hen, dey und xier. Ich mochte die Inhaltswarnungen vor jedem Kapitel, wer möchte liest die, sie lassen sich auch einfach überblättern. So viel besser als am Ende des Buches.
  • DiverserLesen220803
    Leseempfehlung für das vielschichtige „Mädchen, Frau, etc.“ von BernardineEvaristo. Die einzelnen Kapitel erzählen Lebensgeschichten und nach und nach zeigen sich die Verbindungen zwischen diesen Menschen. Mit verschiedenen Perspektiven bildet das Buch eine große Vielfalt ab: Schwarze (und POC und weiße), queere, feministische, transweibliche, nichtbinäre, klassenbezogene, schönheitsidealisierende, britische, internationale, beziehungsbezogene, … Themen greifen in einander. Die Autorin benutzt sehr realistische und zum Teil gewaltvolle Sprache. Die Kameraführung, ihre Art zu erzählen, steht nie auf der Seite der Gewaltausübenden, sondern kritisiert damit bedacht und gibt sogar Werkzeuge an die Hand Gewalt zu überwinden. Es ist faszinierend, wie sie es schafft bei den Charakteren gleichzeitig deren Tiefe, Brillanz und gute Seiten zu zeigen und schlechtes Verhalten und Fehlschlüsse nicht auszublenden. Das originale they/them wird mit sier/sien Neopronomen übersetzt.
  • DiverserLesen220717
    Leseempfehlung: tolles Jugendbuch, viele Überraschungen, Jugendliche die mit Fehlern umgehen, ganz viel Queerness und *trommelwirbel* ne Hauptperson mit Neopronomen (sier/sien) es liest sich so geschmeidig Foto eines Buches im Gras. Auf dem Umschlag ganz viele bunte gezeichnete Blumen. Text: Gänseblümchen - eine sehr queere Geschichte, qp Verlag, Elias Finley.
  • DiverserLesen220518
    „Magische Knochen“ von Noah Stoffers spannt sich rund um das postapokalyptische Berlin – frei von IT und voller Mechanik. Ich liebe die fantastische Welt des Buches und die fliegenden Fahrräder. Foto des Einbandes von 'Berlin - Magische Knochen'. Unten eine schwarze Skyline einer Stadt mit vielen Türmen, darauf der Titel und der Verlag Amrun. Das Wort Berlin und der Name Sarah Stoffers stehen vor dem grün schimmernden Himmel an dem ein Zeppelin fliegt.
  • DiverserLesen220226
    #DiverserLesen Kategorien: 2-autobiografisch 7-aus meinem Bücherschrank. In »Marbles – Mania, Depression, Michelangela, &Me« schreibt die Autorin Ellen Forney ihre grafischen Memoiren, Englisch (auf dt. erhältlich). Es geht um Mentale Gesundheit, dem Leben mit chronischer Erkrankung, Erfolgsdruck und dem Leben als Künstlerin. Das Buch habe ich schon ganz lange im Graphic Novel Bereich meines Bücherschrankes und zum Abschluss der #DiverserLesen Challenge nochmal gelesen. Handgezeichneter Buchdeckel von 'Marbles
  • DiverserLesen220222
    #DiverserLesen Kategorien: 2-autobiografisch 3-Japanese-American 11-von 1946, »Citizen 13660« von Miné Okubo, Englisch. Die kalifornische Künstlerin hielt ihr Leben nach 1942 in einem US-amerikansiches Internierungslager mit Zeichnungen fest. Erinnerungen/Gedanken und eine Zeichnung auf jeder Seite. Ich habe das Buch auf einem reservierten Platz im allgemeinem Lesesaal der Bayerischen Staatsbibliothek in München gelesen. Buchdeckel von 'Citizen 13660' von Miné Okubo, mit einem Aufkleber mit den Zahlen 2014.21324. Das Cover ist rot mit einer schwarzen Tuschezeichnung - ein Selbstporträt der Autorin. Oben kleine der englische Text: 'with a new introduction by Christine Hong'.
  • DiverserLesen220117
    »Quicksand« von Nella Larsen, wieder Harlem Renaissance und auf Librivox gehört. (englisch) #diverserLesen Kat.: 3-Schwarze Autorin 11-1928 veröffentlicht. Der Hauptperson fehlt Rückhalt der weißen und der schwarzen Herkunftsfamilie. Auf der Suche nach dem guten Leben, ändert sie ihren Wohnort und ihre gesellschaftliche Stellung wiederholt. Jede dieser Möglichkeiten wurde von so Menschen dieser Zeit gelebt, aber es passt nicht so gut und lässt nicht genug Raum für die, die sie ist. Librivox Cover-Bild. Unter dem gezeichneten Kopf einer einer jungen Person mit kinnlangen gelockten Haaren in schwarz-weiß, der Titel Quicksand. Daneben der Name der Autorin: Nella Larsen.
  • DiverserLesen211119
    #DiverserLesen Challenge – ein Buch von vor 1950. Habe „Passing“ [1929] auf Librivox gehört. Die schwarze Autorin, Nella Larsen, war vermutlich auch queer und neurodivers. Als Krankenschwester ausgebildet, arbeitete sie in der 1918 Pandemie in der Bronx. — Ich fange „Passing“ zu lesen, geschrieben von Nella Larsen 1929 an, auf deutsch „Seitenwechsel“. Wer von Euch hat Lust mitzulesen, für #DiverserLesen oder einfach so? Das Buch ist wegen seines Alters vielfach online zugänglich. Im Internet Archive können verschiedene Formate heruntergeladen werden. Ich habe es angefangen auf Librivox als Hörbuch zu hören. Die Autorin und das Buch gehören der Harlem-Renaissance an, einer soziale, kulturelle und künstlerische Bewegung afroamerikanischer Schriftsteller und Maler in den Zwanziger Jahren. Ich bin wegen seiner Verfilmung auf das Buch aufmerksam geworden, Netflix 2021. Oberflächliche Spoiler: Passing bezieht sich darauf als weiß durch zu gehen, im Buch wird das Wort „queer“ verwendet, aber nicht im modernen Sinne, queere Aspekte (bi, lesbisch) sollen im Buch mehr herauskommen als im Film, Klassenhierarchien spielen eine Rolle Die Autorin hatte Depressionen, was im Film ein bisschen thematisiert wird. Ich bin gespannt ob und wie das im Buch thematisiert ist. CW Tod Suizid Mord (nicht klar festgelegt)
  • DiverserLesen211101
    #DiverserLesen Challenge Kategorien: 3-BPoC Autorin 13-Raum für Pronomen (Variante der sier Pronomen) »Die Götter müssen sterben« von Nora Bendzko. Das Buch hat mich in die Welt der Amazonen hineingezogen und es gibt viele Aspekte, die mich… begeistert haben: Achilles in einem Liebesdreieck, die Vielsehligen mit ihren Neopronomen, wunderbare Beschreibungen lesbischer Anziehung, märchenhafte Magie und viele Allegorie zu mentaler Gesundheit und Heilung und mehr, als Bonbons entlang der Hauptgeschichte. Buchdeckel von »Die Götter müssensterben« von Nora Bendzko, bei Knaur*. Diese Information sind weiss auf einem blau-grau-schwarzem Hintergrund: Eine Person mit langen wehenden weißen Haaren, einem gespannten Bogen und einem rüstungsähnlichen Kleid steht vor einem riesigen Mond der blau schimmert. Das Gesicht ist nicht zu erkennen.
  • DiverserLesen211022
    #DiverserLesen Challenge Kategorien:3-schwarz Autorin 6-Lyrik, »The hill we climb – Den Hügel hinauf« von Amanda Gorman, zweisprachig, übersetzt von @kuebra, @HadijaHaruna und Uda Strätling, 2021, angefertigt für die Inauguration von Joe Biden.
    If we merge mercy with might, and might with right, Then love becomes our legacy, And change, our children‘ s birthright. So let us leave behind a country better than the one we were left.
    Das Buch habe ich in der Onleihe App meiner Stadtbibliothek bestellt und für die maximalen 21 Tage ausgeliehen. Neben der englischen und der übersetzen deutschen Fassung gibt es im letzten Teil des Buches noch Erklärungen zu historischen und literarischen Hintergründen. Buchdeckel von 'Den Hügel hinauf' von Amanda Gorman, Hoffmann und Campe Verlag, zweisprachige Ausgabe, englischer Titel 'The hill we climb'. Die Illustration vor pastell violettem Hintergrund zeigt die schwarze Autorin in gelbem Kostüm mit rotem Band um die um die hochgesteckten schwarzen Haare.
  • DiverserLesen210910
    #DiverserLesen Challenge Kategorien:2-Geschichten aus dem Leben 9-nichtbinär 13-Raum für Pronomen (Bonus), »Care of« von Ivan Coyote, Englisch, von 2021. Während der Covid19 Pandemie hat sich Ivan viel Zeit genommen die Fanpost von Leser_innen und von den Besucher_innen der Auftritte zu beantworten. Eine Auswahl der Briefe und deren Antworten sind ein Buch geworden. Ich bestelle Ivans Bücher mittlerweile ohne vorher zu recherchieren. Erst war ich fast enttäuscht, dass es keine Kurzgeschichten sind und dann von den Briefen mega geflasht, so wow sind die. Das Storytelling war noch persönlicher und realer als sonst. Es geht um Eltern, ums jung Sein, darum die trans Eierschale zu durchbrechen, gute Freunde zu kritisieren, sich Vorbilder zu suchen und so viel mehr. Buchdeckel von »Care Of« von Ivan Coyote. Der Titel steht in riesigen weißen Großbuchstaben auf blauem Untergrund mit türkisen Reflexen. Kleiner, aber auch in Großbuchstaben der Text: Letters, Connections and Cures. Darunter der Name auch sehr groß in rosa.
  • DiverserLesen210907
    #DiverserLesen Challenge Kategorien:10-Joker für neurodivergente Autorin, »Show us who you are« von Elle McNicoll auf Englisch von 2021. Ein toll geschriebenes Jugendbuch über die Freundschaft zweier 12jähriger, eine Autistin und einer mit ADHS. Es geht um Familiendynamiken, Elternerwartungen, Trauerarbeit und, unheimlich spannend erzählt, darum was im geheimnisvollen Pomegranate Institut mit Künstlicher Intelligenz gemacht wird. So viele Aspekte, kunstvoll ineinander gewoben als Teile der Geschichte und Metaphern. Buchdeckel von »Show us who you are« von Elle McNicoll. Der Titel ganz oben in gelb und der Name ganz unten in gelb. Die Illustration im drei-Farbendruck in gelb, türkis und lila. Die Silhouetten von zwei Personen überlagert sich, es scheint die gleiche Person mit langen Haare, gelber Spange und Rucksack zu sein. Die türkis farbene Person schaut mit verschränkten Armen konzentriert nach unten. Die Person in lila ist so überlagert, dass ein Auge an gleicher Position ist, die Augen sind weit aufgerissen und schauen direkt nach vorn, in der Hand ein gelbes Handy. Von ihnen beiden weg gehen weiße und gelbe Dreiecke wie Blitze nach außen.
  • DiverserLesen210906
    #DiverserLesen Challenge Kategorien:1-Vielfalt 2-Autobio 4-nichtmuttersprachlich. »Familienjuwelen« von Joris Bas Backer und Nettmann: abwechselnd ihr Blick auf die eigene junge Familie, auf eine Transition und die Welt. Jede Seite ein Comic. Buchdeckel von »Familienjuwelen« von Joris Bas Backer und Nettman. Der Hintergrund ist Pastell-Türkis. Der Titel ist nur in Großbuchstaben geschrieben, die aus Dreiecksformen zusammengesetzt sind. Darunter auch handgezeichnet, die Autoren. Darüber zwei Menschen in dunklen Jacken, hellen Hosen und dunklen Schuhen, die gemeinsam ein Kind in einem Autositz tragen, es hat einen orangefarbenden Schneeanzug an. Oben Links der Schriftzug Jaja Verlag in einem Kreis.
  • DiverserLesen210830
    »Ich bin Linus« von Linus Giese: sehr persönliche, kurze Kapitel, es geht um trans Themen und auch darum in der Öffentlichkeit zu stehen. Im Rahmen der #DiverserLesen Challenge Kategorien: 2-Autobio 13-Raum für Pronomen (Bonus) Buchdeckel von »Ich bin Linus - Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war« von Linus Giese. Der Autorenname auf beige-farbenen Grund, darunter ein gezeichneter To-Go-Becher beschriftet mit dem ersten Teil des Titels und der trans Flagge in hellblau-rosa-weiß, darunter der restliche Titel und der Verlag Rowohlt Polaris. Ein roter Aufkleber mit Spiegel Bestseller klebt auf dem Buch.
  • DiverserLesen210814
    ‚Auf einem Sonnenstrahl‘ von Tillie Walden, übersetzt von Barbara König: Eine Graphic Novel mit Queerness, einem Weltall-Restaurator_innen-Team und Erinnerungen ans jünger sein. #DiverserLesen Bonus Kat.: 13 – Raum für Pronomen. Eine der Hauptpersonen verwendet im Englischen Original „they“. Die Übersetzerin entschied sich für „xier“ Pronomen. Sie fügen sich ganz geschmeidig in den Text ein. Misgendern und Respekt für Pronomen sind auch am Rande Thema. Das ist das erste Buch in meiner Bonuskategorie. Bücher mit Pronomenalternativen zu „sie“ und „er“ sind noch selten, aber es gibt sie. Egal welche Lösungen verwendet werden, Vermeidung von Pronomen, singular they oder Neopronomen, diese Bücher bieten die Möglichkeit ein Gefühl für Alternativen zu bekommen und sie benutzen zu lernen. Bei den Büchern sind Pronomen und Identitäten der Autor_innen unerheblich, aber ein Hauptcharakter sollte sie verwenden. Buchdeckel von 'Auf einem Sonnenstrahl' von Tillie Walden, Reprodukt. Die Illustration ist sehr, schwarz, ein bisschen weiß und hat mintgrüne Akzente. Der Kopf einer Person im Cockpit eines Raumschiffs, dahinter Sternenhimmel und Galaxien.
  • DiverserLesen210806
    ‚Antisemitismus in der Sprache – Warum es auf die Wortwahl ankommt‘ von Ronen Steinke, Duden Heftchen mit Wörter-Nerderei, Antidiskrimierenden Ansätzen und Geschichte. Sehr nice. #DiverserLesen Kat.: 1-marginalisierter Expertenblick Foto des Buchdeckels. Roter Einband, weiß in schwarzem Kasten steht 'Duden', darunter in weiß der Autorenname Ronen Steinke und der Titel: 'Antisemitismus in der Sprache - Warum es auf die Wortwahl ankommt' .
  • DiverserLesen210805
    „Green Glass Ghosts“ von Rae Spoon illustriert von Gem Hall, englisch. #DiverserLesen Kat.: 9-nichtbinär. Ich mag Realismus bei Spoons autobiografischen Kurzgeschichten und mag ihn bei diesem Roman. Es geht Alkoholabhängigkeit, ums jung, trans und queer Sein und um das Ankommen in einer neuen Stadt. Für Menschen werden NUR singular they Pronomen genutzt. Das war sehr besonders. Gegenderte Wörter wie „mother“ or „brother“ bleiben, aber die dritte Person Singular wird nur entgendert genutzt. Das Buch ist 2021 im Original auf englisch erschienen. Das Entgendern macht was krasses. Ich frage mich wie so ein komplettes Entgendern der Pronomen in einem deutschen Text aussehen kann. Buchdeckel von 'Green Glass Ghosts' von Rae Spoon illustriert von Gem Hall. Eine Finelinerzeichnung von Gebäuden und Stromleitungen, rot, grün und blau aquarellisiert.
  • DiverserLesen210713
    „The Secret to Superhuman Strength“ von Alison Bechdel, es geht um allen Sport den sie getrieben hat, und um Autor_innen der Geschichte und Bechdel’s Leben wie immer, Comic <3 #diverserlesen Kat.: 2-autobiografisch und queer Buchdeckel von »The Secret to Superhuman Strength« von Alison Bechdel. Eine gezeichnete weiße Person mit mit kurzen dunklen Haaren macht sitzend Dehnungsübungen für die Beine. Beschriftungen sind weiß auf blauem Grund.
  • DiverserLesen210712
    „Binti: The Night Masquerade“ von Nnedi Okorafor ist Science Fiction, der schönste von den drei Bänden, die Protagonistin knüpft noch mehr Verbindungen. #diverserlesen Kat.: 3-Schwarze Autorin; 5-Marginalisierung nicht Hauptthema. Buchdeckel von »Binti - The night Masquerade« von Nnedi Okorafor. Eine junge schwarze Person mit blauen tentakeligen Haaren und orangefarbenem Kleid sitzt auf einem hellen Steinsockel. Über den geöffneten Händen im Schoß schwebt eine weiße Kugel. Aus dem Buch guckt ein Zettel mit dem Wort Fernleihe.
  • DiverserLesen210702
    »We Were Eight Years in Power« von Ta-Nehisi Coates: Essays geschrieben während Obamas Amtzeit – Politik, Geschichte, die eigene Position und deren Verflechtungen. Die Essays sind jährlich in The Atlantic erschienen. Ein jeder ist um persönliche Betrachtungen des Autors ergänzt. Ein Epilog Trump und seine Wahl zum ersten weißen Präsidenten nach Obama. Sehr lesenswert wegen seiner politischen und geschichtlichen Tiefe, auf dt. erhältlich. #diverserLesen Kat.: 1-Sachbuch; 2-Autobio; 3-Schwarzer Autor. Buchdeckel von »We Were Eight Years in Power« von Ta-Nehisi Coates. Schwarzer Hintergrund und weiße Buchstaben, die um eine  das Cover füllende große Ziffer 8  sortiert sind.
  • DiverserLesen210614
    »Binti« von Nnedi Okorafor, Band 1, SciFi Trilogie: das Verlassen der Erde als Schritt zum Erwachsensein und Unabhängigkeit: Sprachen, Mathematik und Verstehen können <3 #diverserLesen Kat.: 3-Schwarze Autorin; 5-Marginalisierung Nebenthema. Buchdeckel von »Binti« von Nnedi Okorafor. Vor dunklem Hintergrund trägt ein junge schwarze Frau mit den Fingern ockerfarbenes Otjize in der Tradition der OvaHimba auf ihr Gesicht und die Haare auf. Sie schaut direkt in die Kamera. Aus dem Buch guckt ein Zettel mit dem Wort Fernleihe.
  • DiverserLesen210522
    „Die schwarze Madonna“ von Noah Sow, ein afrodeutscher Heimatkrimi der viele Ebenen, Untiefen, Perspektiven und ne Kleinstadt auslotet und sich doch leicht weg liest. <3 #DiverserLesen Kat.: 3-Schwarze Autorin; 8-Indie; 12-im Buchklub. Die Autorin hat den Entstehungsprozess des Buches beschrieben. Es ist im Selbstverlag erschienen und hätte sie den Empfehlungen von Verlagsagenturen entsprochen, wären viel Realismus, Witz und die multiplen schwarzen Perspektiven futsch gewesen. Buchdeckel des Buches mit Titel und Name der Autorin. Die schwarzen lockigen Haare einer Person schauen oben hinter ein Zeitung vor, die sie hält. Darauf blau-weißes bayerisches und gelb-pinkes westafrikanisches Muster und die Aufschrift: Fatou Falls erster Fall. Im Hintergrund die Silhouette von Berggipfeln, Moschee und Kirchendächern.
  • DiverserLesen210513
    „Binti Home“ von Nnedi Okorafor ist Science Fiction: sich überschneidende Zugehörigkeiten, coole Technologien und mathematische Meditation. Yay, Fernleihe. #diverserlesen Kat.: 3-Schwarze Autorin; 5-Marginalisierung nicht Hauptthema. Buchdeckel von »Binti Home« von Nnedi Okorafor. Vor blauen Hintergrund eine schwarze Frau mit blauem Kleid und orange roten Tentakeln statt Haaren. Dahinter eine ebenso große blaue Qualle mit nach unten gehenden Tentakeln. Aus dem Buch guckt ein Zettel mit dem Wort Fernleihe.
  • DiverserLesen210424
    „Black“, ein Comic von K. Osajyefo, Smith 3, J. Igle und weiteren ist futuristisch und gesellschaftskritisch: Was wenn nur schwarze Menschen Superpowers hätten? #diverserlesen Kat.: 3-Schwarzer Autor, Designer, Illustrator; 8-indi Verlag. Buchdeckel von »Black« von Osajyefo, Smith 3, Igle, Randolph, Litt, Riggs, Roberson und Sharpe. Vor schwarzem Hintergrund mit bewaffneten Polizeispezialkräften steht eine Person mit roter Kapuzenjacke, die Kapuze tief im Gesicht mit erhobenen Händen. Im Vordergrund sehr groß Hände mit gezogenen Pistolen.
  • DiverserLesen210410

    Hab das Comic „Darkroom“ von Lila Quinero Weaver für #DiverserLesen gelesen, hatte Glück, bei der Bay.Sta.Bi gab’s das zum online gleich lesen. Es passt in 3 Kategorien: 2-autobiographisch, 3-PoC, 4-nicht in der Muttersprache.

    Lila Quintero Weaver beschreibt die Emigration von Argentinien mit ihrer Familie und das Aufwachsen in Alabama, USA, während der Bürgerrechtsbewegung. Das Comic hat wenig Dialoge, aber erzählt mit Bildern die eigenen Geschichte.

    Buchdeckel von »Darkroom - a memoir in black & white«, der Titel in einem roten Kasten, von Lila Quintero Weaver. Dahinter schwarz-weisse Illustrationen, blätterlose Äste, nachdenkliche Kinderaugen, ein hetero Paar mit Kerze singt und ein Ausschnitt der Erde, ein Flugzeug fliegt entlang der Anden.
  • DiverserLesen210326
    Kein gewöhnliches Transitionsbuch – viele Querverweise auf Mythologie, Geschichte, Bibeltexte und Popkultur. »Something that may Shock and Discredit You« von Daniel Mallory Ortberg, jetzt Daniel M. Lavery, mit den Kategorien 2-autobiographisch, 11-queer disability gelesen für #DiverserLesen Buchdeckel von »Something that may Shock and Discredit You« von Daniel Mallory Ortberg. Das Gesicht eines nachdenklichen mittelalten dunkelhaarigen weißen Mann in Öl gemalt. Daneben in weiß der Titel und hellgrün der Autor.
  • DiverserLesen210302
    Hab das erste Buch für #DiverserLesen durch: »Don’t assume I’m cis« von Viima Äikäs. Kategorien: 2-autobiographisch 4-in einer Fremdsprache, 8-im Selbstverlag 9-nichtbinär. Ich hatte es 2020 direkt bei @surkea in Finnland bestellt. Buchdeckel von »Don't assume I'm cis« von Viima Äikäs. Eine Comiczeichnung einer weißen Person mit langen Haaren, xier trägt den Buchtitel rot gedruckt auf dem T-Shirt, deren Hose ist lila, der Hintergrund gelb und die Socken geringelt in den Farben der non-binary Flagge: gelb, weiß, lila, schwarz.


Leseherausforderung

Die Leseherausforderung #DiverserLesen wird von Eva-Maria Obermann, Nora Bendzko, Katherina Ushachov und Skalabyrinth organisiert.

Ich habe ein Jahr lang Punkte gesammelt und führe jetzt die Sammlung ohne Punkte weiter. Mein #DiverserLesen Punktestand vom 1.3.2021 bis zum 28.2.2022 entsprechend der vorgeschlagenen Kategorien: ▲ 23 Bücher – ▲ 12 Aufgaben – ▲ 20/20 Punkten – ▲ 2 zusätzliche Kategorien

#DiverserLesen ist aus #WirlesenFrauen hervorgegangen. Für 12 Monate von März 2021 bis März 2022 geht es um das Lesen von vielfältigen Büchern die Einblicke in unterschiedliche Perspektiven ermöglichen. Dabei können sich Teilnehmende für jedes gelesene Buch Punkte gutschreiben lassen. Der Punktestand errechnet sich aus Punkten die es für verschiedene Kategorien gibt, siehe folgende Übersicht. Ich Liste ein Buch in jeder zutreffenden Kategorie auf, Punkte gibts aber nur einmal. Erst wenn alle Kategorien gefüllt sind kann es weitere Punkte geben in schon bepunkteten Kategorien geben.

Ich habe zwei zusätzliche Kategorie hinzugefügt, die bringen keine extra Punkte aber sind mir nah am Herzen. Bücher, die Alternativen zu „sie“ und „er“ Pronomen verwenden dürfen in die »Kategorie 13 – Raum für Pronomen«, unabhängig von den Pronomen und Identitäten der Autor_innen. Kategorie 14 berücksichtigt alle Bücher die Bilder und Text verbinden.

Die Kategorien

Die Leseherausforderung #DiverserLesen basiert auf 12 Kategorien. Die Bücher bekommen je nach Kategorie 1 bis 3 Punkte. Ich freue mich auf diesen Spielansatz. Die Spielregeln sind in einem Leidfädchen zusammengefasst. Ich bewerte jedes Buch in nur einer Kategorien, führe es aber in allen relevanten Kategorien auf.

1. Vielfalt ist mehr. 1 Punkt

Lies ein Sachbuch, das eine marginalisierte Person geschrieben hat. Wir haben 2020 gesehen, wie sehr ohnehin schon privilegierte Männer in den Fokus rückten, sobald es um Wissenschaft geht. Das schmälert die Leistung von so vielen Menschen. Zeigen wir, wie viel Wissen bei dieser Perspektive verloren geht. Einen Punkt pro Buch.

DiverserLesen210702 »We Were Eight Years in Power« von Ta-Nehisi Coates, Englisch (1 Punkt)
DiverserLesen210806 »Antisemitismus in der Sprache« von Ronen Steinke
DiverserLesen210906 »Familienjuwelen« von Joris Bas Backer und Nettmann
DiverserLesen240508 »The viral underclass« von Steven W. Thrasher

2. Wie war dein Leben? 2+1 Punkte

Lies eine (Auto)Biografie. Das Leben von FINTA und LSBATIQQP+ Menschen wird viel seltener als interessant anerkannt. Aber man muss nicht First Lady sein, um eine beeindruckende Biografie zu haben, die es lohnt, zu kennen. Tauch ein in historische Bezüge oder topaktuelle Lebensrealitäten. Wer es sogar schafft, hier eine passende Autobiografie zu lesen, bekommt einen Extrapunkt. Alle anderen bekommen zwei je Buch.

DiverserLesen210326 »Something that may Shock and Discredit You« von Daniel M. Lavery, Englisch (3 Punkte)
DiverserLesen210302 »Don’t assume I’m cis« von Viima Äikäs, Englisch
DiverserLesen210410 »Darkroom« von Lila Quintero Weaver, Englisch
DiverserLesen210702 »We Were Eight Years in Power« von Ta-Nehisi Coates, Englisch
DiverserLesen210713 »The Secret to Superhuman Strength« von Alison Bechdel, Englisch
DiverserLesen210830 »Ich bin Linus« von Linus Giese
DiverserLesen210906 »Familienjuwelen« von Joris Bas Backer und Nettmann
DiverserLesen210910 »Care of« von Ivan Coyote, Englisch
DiverserLesen220222 »Citizen 13660« von Miné Okubo, Englisch
DiverserLesen220226 »Marbles – Mania, Depression, Michelangela, & Me« von Ellen Forney, Englisch
DiverserLesen240508 »The viral underclass« von Steven W. Thrasher

3. Nur weiß ist langweilig. 2 Punkte

BI_PoC-Autor:innen haben noch immer mit entsetzlichen Anfeindungen zu kämpfen. 2020 hat uns BLM gezeigt, wie wenig sich tut, wie viele immer noch wegsehen – erst recht in Deutschland. Lesen wir dagegen an! Zwei Punkte für jedes Buch einer nichtweißen Person, das du liest.

DiverserLesen210424 »Black« von Kwanza Osajyefo, Tim Smith 3, Jamal Igle und weiteren, Englisch (2 Punkte)
DiverserLesen210410 »Darkroom« von Lila Quintero Weaver, Englisch
DiverserLesen210513 »Binti Home« von Nnedi Okorafor, Englisch
DiverserLesen210522 »Die Schwarze Madonna« von Noah Sow
DiverserLesen210614 »Binti« von Nnedi Okorafor, Englisch
DiverserLesen210702 »We Were Eight Years in Power« von Ta-Nehisi Coates, Englisch
DiverserLesen210712 »Binti – The Night Masquerade« von Nnedi Okorafor, Englisch
DiverserLesen211022 »The hill we climb – Den Hügel hinauf« von Amanda Gorman
DiverserLesen211101 »Die Götter müssen sterben« von Nora Bendzko
DiverserLesen211119 »Passing« von Nella Larsen
DiverserLesen220117 »Quicksand« von Nella Larsen
DiverserLesen220222 »Citizen 13660« von Miné Okubo, Englisch
DiverserLesen220803 »Mädchen, Frau, etc.« von Bernardine Evaristo, übersetzt von Tanja Handels
DiverserLesen231018 »Das Orakel in der Fremde« von James A. Sullivan
DiverserLesen240508 »The viral underclass« von Steven W. Thrasher

4. Fremde Heimat Sprache. 2 Punkte

Im Grund eine Doppelaufgabe – oder mehr Möglichkeiten für euch. Lies das Buch einer exilierten marginalisierten Person oder von jemandem, der:die nicht in der eigenen Erstsprache schreibt. Sprache ist ein wichtiger Teil für unsere Identität, unser Konstrukt von Heimat und essenziell für unsere Geschichten. Was, wenn wir in einem Land wohnen, dessen Sprache uns fremd ist, mit der wir nicht aufgewachsen sind und die wir nicht glauben, von Grund auf zu kennen? Und was, wenn wir in so einer Sprache schreiben? Finde es heraus und sichere dir zwei Punkte.

DiverserLesen210410 »Darkroom« von Lila Quintero Weaver, Englisch (2 Punkte)
DiverserLesen210302 »Don’t assume I’m cis« von Viima Äikäs, Englisch
DiverserLesen210906 »Familienjuwelen« von Joris Bas Backer und Nettmann

5. Reduziert? 2 Punkte

Leider sind viele Geschichten, die nicht von “Norm-Autoren” geschrieben werden, auf die Marginalisierung der Betroffenen reduziert. Frauen schreiben Frauenliteratur, BI_PoC über Rassismus, queere Menschen über Coming Out und Queersein, behinderte Menschen über ihre Behinderungen … Aber wir sind mehr als eine Eigenschaft, wir sind mehr als diese Reduzierung. Lies ein Buch einer marginalisierten Person, das sich nicht mit ihrer Marginalisierung beschäftigt. Zwei Punkte je Buch.

DiverserLesen210513 »Binti Home« von Nnedi Okorafor, Englisch (2 Punkte)
DiverserLesen210614 »Binti« von Nnedi Okorafor, Englisch
DiverserLesen210712 »Binti – The Night Masquerade« von Nnedi Okorafor, Englisch
DiverserLesen230808 »Schildmaid – das Lied der Skaldin« von Christian Vogt und Judith Vogt
DiverserLesen231011 »Wasteland« von Judith und Christian Vogt
DiverserLesen231018 »Das Orakel in der Fremde« von James A. Sullivan
DiverserLesen231107 »Laylayland« von Judith und Christian Vogt
DiverserLesen240209 »Gründämmerung« von Alice Hagenbruch
DiverserLesen240228 »Jinntöchter« von Carmilla DeWinter

6. Es wird lyrisch. 2 Punkte

Ich liebe Gedichte! Ein Genre, das so dicht und gleichzeitig subjektiv ist. Es wird von weißen christlich sozialisierten abled dya cis Autoren beherrscht, wodurch anderen die Sprachkunst aberkannt wird. Das ist falsch! Auch andere schreiben beeindruckende Lyrik. Lies einen Lyrikband einer*m FINTA und sammle zwei Punkte ein.

DiverserLesen211022 »The hill we climb – Den Hügel hinauf« von Amanda Gorman (2 Punkte)

7. Da war doch was. 1 Punkt

… Wirf einen Blick in dein Bücherregal. Wer tummelt sich da? Welches Buch hat dir so sehr gefallen, dass du es schon immer noch einmal lesen wolltest, aber keine Zeit dafür fandest? Lies ein Buch einer marginalisierten Person, das du schon kennst, ein weiteres Mal. Finde Feinheiten und Anspielungen, die dir beim ersten Mal entgangen sind. Einen Punkt gibt es dafür.

DiverserLesen220226 »Marbles – Mania, Depression, Michelangela, & Me« von Ellen Forney, Englisch, (1 Punkt)

8. Be Indie. 1 Punkt

Nein, nicht mit Hut und Peitsche. Lies das Buch einer marginalisierten Person, die independent oder im Selfpublishing veröffentlicht, und nimm einen Punkt mit.

DiverserLesen210302 »Don’t assume I’m cis« von Viima Äikäs, Englisch (1 Punkt)
DiverserLesen210424 »Black« von Kwanza Osajyefo, Tim Smith 3, Jamal Igle und weiteren, Englisch
DiverserLesen210522 »Die Schwarze Madonna« von Noah Sow

9. Mehr als binär. 2 Punkte

So ist unsere Welt, nur Computer kommen über 0en und 1en nicht hinaus. Lies das Buch einer nicht binären genderqueeren Person und nimm 2 Punkte mit.

DiverserLesen210805 »Green Glass Ghosts« von Rae Spoon und Gem Hall, Englisch (2 Punkte)
DiverserLesen210302 »Don’t assume I’m cis« von Viima Äikäs, Englisch
DiverserLesen210910 »Care of« von Ivan Coyote, Englisch
DiverserLesen220518 »Berlin – Magische Knochen« von Noah Stoffers
DiverserLesen230531 »Ace in Space« von Judith und Christian Vogt
DiverserLesen230615 »Ace in Space – Trident« von Christian Vogt, Judith Vogt, Stephan Urbach
DiverserLesen230808 »Schildmaid – das Lied der Skaldin« von Christian Vogt und Judith Vogt
DiverserLesen231011 »Wasteland« von Judith und Christian Vogt
DiverserLesen231107 »Laylayland« von Judith und Christian Vogt
DiverserLesen231127 »Look« von Luka Holmegaard

10. Joker. 1 Punkt

Lies ein Wunschbuch einer marginalisierten Person, deren Marginalisierung nicht schon durch eine der anderen Aufgaben explizit abgedeckt ist. Warum? Weil du weißt, was dir gefällt. Finde eine Person, die das schreibt, und nimm dir einen Punkt.

DiverserLesen210907 »Show us who you are« von Elle McNicoll, Englisch (1 Punkt)

11. Wir waren schon immer da! 2 Punkte

FINTA, LSBATIQQP+, BI_PoC, Menschen mit Behinderung und viele mehr sind keine Neuerfindung oder haben früher nicht geschrieben. Lies ein Buch von einer marginalisierten Person, das vor 1950 erschienen ist, und bekomme zwei Punkte.

DiverserLesen211119 »Passing« von Nella Larsen (2 Punkte)
DiverserLesen220117 »Quicksand« von Nella Larsen
DiverserLesen220222 »Citizen 13660« von Miné Okubo, Englisch

12. Gemeinsam sind wir stark! 1 Punkt

Lies darum das Buch einer marginalisierten Person gemeinsam mit anderen, in einer Leserunde, einem digitalen Austausch oder einem Buchclub. Einen Punkt dafür.

DiverserLesen210522 »Die Schwarze Madonna« von Noah Sow (1 Punkt)
DiverserLesen211119 »Passing« von Nella Larsen
DiverserLesen231223 »Camp« von L.C.Rosen

Zusatzkategorie 13. Raum für Pronomen 0 Punkte (Illi’s Bonuskategorie)

Bücher mit Pronomenalternativen zu „sie“ und „er“ sind noch selten, aber es gibt sie. Egal welche Lösungen verwendet werden, Vermeidung von Pronomen, „singular they“ oder Neopronomen, diese Bücher bieten die Möglichkeit ein Gefühl für alternativen zu bekommen und sie auch benutzen zu können wenn gebraucht. Das liegt mir sehr am Herzen. Bei den Büchern sind Pronomen und Identitäten der Autor_innen unerheblich, aber mindestens ein Charakter sollte Alternativen zu „sie“ und „er“ verwenden. Es gibt keine zusätzlichen Punkte.

DiverserLesen210814 »Auf einem Sonnenstrahl« von Tillie Walden, übersetzt von Barbara König
DiverserLesen210805 »Green Glass Ghosts« von Rae Spoon und Gem Hall, Englisch
DiverserLesen210830 »Ich bin Linus« von Linus Giese
DiverserLesen210910 »Care of« von Ivan Coyote, Englisch
DiverserLesen211101 »Die Götter müssen sterben« von Nora Bendzko
DiverserLesen220518 »Berlin – Magische Knochen« von Noah Stoffers
DiverserLesen220717 »Gänseblümchen« von Elias Finley
DiverserLesen220803 »Mädchen, Frau, etc.« von Bernardine Evaristo, übersetzt von Tanja Handels
DiverserLesen230227 »Dies ist mein letztes Lied« von Lena Richter
DiverserLesen230427 »Humbug über Xenosol« von Tino Falke
DiverserLesen230531 »Ace in Space« von Judith und Christian Vogt
DiverserLesen230615 »Ace in Space – Trident« von Christian Vogt, Judith Vogt, Stephan Urbach
DiverserLesen230703 »Blind« von Annette Juretzki
DiverserLesen230807 »Blau« von Annette Juretzki
DiverserLesen230810 »Bus 57 – Eine wahre Geschichte« von Dashka Slater
DiverserLesen231011 »Wasteland« von Judith und Christian Vogt
DiverserLesen231018 »Das Orakel in der Fremde« von James A. Sullivan
DiverserLesen231107 »Laylayland« von Judith und Christian Vogt
DiverserLesen231127 »Look« von Luka Holmegaard
DiverserLesen231201 »Ein göttliches Paar« von Amalia Zeichnerin
DiverserLesen231223 »Camp« von L.C.Rosen
DiverserLesen240123 »Code X« von Lucinda Flynn
DiverserLesen240209 »Gründämmerung« von Alice Hagenbruch
DiverserLesen240228 »Jinntöchter« von Carmilla DeWinter
DiverserLesen240311 »Regency Park« von Amalia Zeichnerin
DiverserLesen240403 »Das System – Die kalten Sonnen 1« von Cliff Allister

Zusatzkategorie 14. Bilder und Worte 0 Punkte (Illi’s Bonuskategorie)

Bücher mit Graphic Storytelling und Comics.

DiverserLesen210302 »Don’t assume I’m cis« von Viima Äikäs, Englisch
DiverserLesen210410 »Darkroom« von Lila Quintero Weaver, Englisch
DiverserLesen210424 »Black« von Kwanza Osajyefo, Tim Smith 3, Jamal Igle und weiteren, Englisch
DiverserLesen210713 »The Secret to Superhuman Strength« von Alison Bechdel, Englisch
DiverserLesen210814 »Auf einem Sonnenstrahl« von Tillie Walden, übersetzt von Barbara König
DiverserLesen210906 »Familienjuwelen« von Joris Bas Backer und Nettmann
DiverserLesen220222 »Citizen 13660« von Miné Okubo, Englisch
DiverserLesen220226 »Marbles – Mania, Depression, Michelangela, & Me« von Ellen Forney, Englisch

Das Logo zur Aktion #DiverserLesen zeigt eine Gruppe von Menschen, die auf vielfältige Art lesen. Das Logo wurde von Illi Anna Heger als Strichzeichnung in braunen und lila Tönen erstellt. Mittig über der Menschengruppe die Buchstaben »div«, das Symbol eines akustischen Signals und in Braille-Kurzschrift das Wort »lesen«, also »l % c«. Die Gruppe von links nach recht: Zwei Personen of Color mit kurzen schwarzen Haaren. Die erwachsene Person im elektrischen Rollstuhl navigiert einen daran befestigten Bildschirm mit den Augen. Das Kind steht daneben und zeigt auf den Bildschirm. Davor liest eine Schwarze Person ein Buch im Schneidersitz und trägt auf den langen, gelockten Haaren einen Hut. Dahinter liest eine Person of Color auf einem elektrischen Braille-Notizgerät, das auf den Knien liegt. Die langen Haaren haben eine Ponyfrisur und auf dem Pullover ist ein Davidstern gestickt. Zwei Schwarze Personen lesen liegend ein gedrucktes Buch. Die erwachsene Person trägt kurze Curls und Brille und das Kind eine Afro-Frisur, die in zwei Puffs gefasst ist. Zwei Personen of Color halten sich an der Hand und lesen gemeinsam ein gedrucktes Buch, eine trägt Hijab und die andere die dunklen Haare mit Undercut. Eine weiße Person mit Rock und langen blonden Haaren liest ein großes gedrucktes Magazin. Sie lehnt an einem Tisch, an dem eine weißhaarige, Schwarze Person mit Bart sitzt und Braille auf Papier liest. Davor liegt ein weiße Person mit Glatze, Bart, einem genderqueeren Tattoo auf dem Oberarm, Kopfhörern und in der Hand ein Mobiltelefon. Davor steht ein dreijähriges Kind in Latzhose mit einem Bilderbuch in der Hand. Daneben eine Schwarze Person mit einem kurzen Afro in ihrem manuellen Rollstuhl. Ein Handy liegt auf dem Schoß und sie liest via Audioausgabe über Kopfhörer. Daneben lehnt eine weiße, kleinwüchsige Person mit schulterlangen Haaren und blondem Bart an einer Wand und liest ein Zine-Heft. Das Bannerbild dürfen alle auch auf ihrer Übersichtsseite und auf Social Media verwenden, das gibt es Logo zum Runterladen inklusive Bildbeschreibung.