Version 2.1 : sier Pronomen ohne Geschlecht

Einleitung zur Version 2.1

In der Version 2.1 der Pronomen ohne Geschlecht wurden die sier-Pronomen (Version 2.0) an die Strukturen der xier-Pronomen (Version 4.0) angepasst, die sich bewährt haben. Weiterführenden Informationen zu Grammatik ohne Geschlecht finden sich auf der Pronomenübersicht. Um die Pronomen zu lernen können die folgenden Grammatiktabellen zu Hilfe genommen werden. Außerdem wurden die Beispielsätze in Pronomen-Bau-Sätze auf sier-Pronomen erweitert, für viele Anwendungen gibt es fertig Sätze um schnell die richtige Form auswählen zu können.

Die drei Grundformen und ihre Aussprache

  1. sier – [zi:ɐ̯] – ein Personalpronomen, anstelle sie und er
  2. sies – [zi:z] – ein Possessivpronomen, anstelle ihr und sein
  3. dier – [di:ɐ̯] – ein Artikel und ein Relativpronomen, anstelle die und der

Personalpronomen und Relativpronomen

Fälle: 1. Nom. 2. Gen. 3. Dat. 4. Akk.
Fragewörter: Wer? Wessen? Wem? Wen?
Personalpronomen sier sieser siem sien
Relativpronomen dier dies diem dien

Possessivpronomen

Possessivpronomen beziehen sich immer auf zwei Personen oder Personenkreise. Der Stamm entspricht dem Genus der Person, zu der etwas/jemand gehört. Dafür wird statt den herkömmlichen Wortstämmen „sein“ und „ihr“ nun „sies“ verwendet. Die Endung entspricht dem Genus der Person, die zugehörig ist. Die Endungen bleiben wie die herkömmlichen bestehen also sies, siese, siesem, siesen und sieses. Es kann aber sein, dass der zugehörigen Person kein Geschlecht zugewiesen werden soll, dann braucht auch zusätzliche Endungen. Hier werden Endungen auf „a“ vorgeschlagen. Diese sind nur wenig erprobt, vielleicht eigenen sich auch andere Vokale.

Beispielsätze zeigen wie die Kombination aller Endungen mit dem alternativen Wortstamm „sies“ funktioniert:

  1. Nom. Siesa Freund_in, siese Freundin, sies Freund und sies Kind schreiben.
  2. Gen. Sier schämt sich siesas Freund_in, sieser Freundin, sieses Freundes und sieses Kindes.
  3. Dat. Das gehört siesam Freund_in, sieser Freundin, siesem Freund und siesem Kind.
  4. Akk. Sier sucht siesan Freund_in, siese Freundin, siesen Freund und sies Kind.

Diese werden dann an alle Pronomenwortstämme der Possessivpronomen angefügt, an „mein“, „dein“, „sies“, „ihr“, „sein“, „unser“, „euer“ und „ihr“ wenn sie sich auf Personen beziehen bei denen geschlechtsneutrale Pronomen werdet werden.

  1. Nom. Meina Freund_in und eura Freund_in schreiben.
  2. Gen. Du schämst dich meinas Freund_in und euras Freund_in.
  3. Dat. Das gehört meinam Freund_in und deinam Freund_in.
  4. Akk. Wir suchen ihran Freund_in und unseran Freund_in.

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