Presse: Referenzen, Erwähnungen, Interviews

Hier die Presse für Illi Anna Heger allgemein mit Referenzen, Erwähnungen und Interviews. Außerdem gibt es eine Zusammenstellung der Presse für xier Pronomen, die von Illi Anna Heger entwickelt wurden.


2020

Mit Finelinern gegen das Grobe

Künster_innenporträt von Justus Wilke, Süddeutsche Zeitung, online 23.10.2020 und gedruckt in der Wochenendausgabe im Regionalteil München-Stadtviertel 23./24.10.2020.

Heger selbst sagt, sie beschäftige sich mit „Marginalisierungen, von denen ich betroffen bin, und Themen, wo ich in der privilegierten Position bin“. Konkrete Beispiele sind Illi Anna Hegers Comics über Queer-Feminismus oder eben Rassismus, wie die Skizzen von der Demo in Trudering.

In den Farben vereint

Artikel von Daniel Welsch für die Website des Goethe-Institut e.V., 17.07.2020

Für die Comic-Reihe „Queere Comic Konversation“ schicken die Künstler*innen Illi Anna Heger und Sam Orchard ihre Avatare an verschiedene Orte in Neuseeland und Deutschland. Dort sprechen sie über Erlebnisse als queere Personen, Erfahrungen mit Hass und Gewalt und über Unterstützungssysteme. […] An den sechs Episoden haben die beiden Künstler*innen gemeinsam gearbeitet. Die Farbgebung zeigt an, wer welchen Teil des Comics gezeichnet hat. Grün umrandete Figuren und Objekte stammen von Sam Orchard, Illi Anna Heger verwendet violette Farbtöne.

Talking about unusual ways of collaborating in unusual times

Interview über von Markus Pfalzgraf für den digitalen Comic Salon Erlangen 2020, 12.07.2020, Youtube video auf Englisch.

In their new monthly series „Queer Comic Conversations“, artists Anna Heger and Sam Orchard meet online and take each other out to their surroundings and favorite spots. They share their experiences and visions on queer life in Munich, Wellington and in between. They talk about drawing together apart, about non-binary language, and getting to know each other from a distance.

Digitale Kulturvermittlung: Vernetzungsaktion #ErikaMann – was ist passiert?

Artikel von Tanja Praske vom 23.04.2020 auf dem Blog der Münchner Stadtbibliothek

Anna Heger nahm am BloggerWalk #ErikaMann teil. Schon dafür fertigte sie eindrücklich treffende Sketchnotes an, die uns begeistert überraschten. In der Folge entstand die Idee zu einem grafischen Rundgang durch die Ausstellung der Monacensia. Diesen stellt das Literaturportal Bayern exklusiv vor. Illi Anna Heger dokumentiert und verlebendigt wichtige Ereignisse im Leben Erika Manns in Bildern und Zitaten.

2019

Ich möchte, dass Anna Heger jetzt immer bei uns zeichnet

Tweet von Lisa-Katharina Förster von der Monacensia im Hildebrandhaus, Stadtbibliothek München, 12.11.2019.

Ich möchte, dass Anna Heger jetzt immer bei uns zeichnet – bin so hingerissen von diesem tollen #blogpost zum #erikamann #bloggerwalk

— L K Förster (@LikaFoerster) November 12, 2019

2015

Ich publiziere, also bin ich

Artikel  von Mascha Dabić in progress – Magazin der österreichischen HochschülerInnenschaft

Die Comiczeichnerin und Self-Publisherin Anna Heger schätzt den unmittelbaren Kontakt mit dem Publikum: „Ich habe das Gefühl, dass ich steuern kann, welches Publikum ich erreiche. Natürlich nicht zu 100 Prozent, aber mit Self-Publishing komme ich in Kontakt mit Leuten, die feministisch oder queer sind, oder was auch immer zu mir passt. Das ist ein Publikum, das ich ansonsten so gar nicht gezielt finden könnte.
Die Kontrolle über den gesamten Prozess der Veröffentlichung zu haben, ist für Anna Heger eine gute Sache. Sie veröffentlicht ihre Comics auf einem Blog, druckt sie selbst aus und faltet sie per Hand zu kondomgroßen Heftchen: „Die Vorteile beim Selberpublizieren liegen darin, dass ich über jeden Schritt Kontrolle habe. Ich kann etwas ausprobieren und sehen, ob und wie es funktioniert. Im direkten Austausch mit Leser_innen merke ich, wie sie ticken und was sie an meinen Comics interessiert.

2013

Alles so schön schwul* hier…‽

Bachelorarbeit, mit Überlegungen zu repräsentationskritischen Potenzialen, Bedingungen und Perspektiven für die inhaltliche Neuausrichtung des Schwulen Museums* in Berlin von Oliver Klaassen, Universität Oldenburg, 01.10.2013

Im Minicomic „Flaschenkürbistheorie“ von Anna Heger wird „[k]omplexe Dekonstruktion“ (TIME /FRANZEN 2012a: 12) betrieben (Abb. 31). Im Zutage-Treten von schwul, lesbisch, bi, trans* oder cis –je nach Schnittfläche –, einzeln oder in Mischform, wird in neun Panels die Verbundenheit der Bestandteile von Identitäts-Orientierung – entgegen der zweigeschlechtlichenAnnahme, sie seien getrennt – aufgedeckt.

2012

trans*_homo

Transkript, der Kurator_Innenführung von Justin Time durch die Ausstellung im Schwulen Museum Berlin, 21.08.2012

Da an der Säule hängt noch der „Flaschenkürbis“. Das ist ein Comic von Anna Heger. Wir wollten hier in der Ausstellung ganz unterschiedliche Medien mit hineinbringen. […] In dieser Flaschenkürbistheorie geht es darum – je nachdem wie ich das Ding aufschneide, kommt was ganz anderes dabei heraus. Und sie macht da eine Mini-Theorie auf in einem Papierblatt in Form eines Comics. Je nachdem wie ich es aufschneide, diesen Flaschenkürbis, kommt schwul oder lesbisch oder cis oder trans dabei heraus oder vielleicht was ganz anderes.

trans*_homo – Differenzen, Allianzen, Widersprüche

Ausstellungskatalog herausgegeben von Jannik Franzen, Justin Time, NoNo Verlag 2012, ISBN 978-3-942471-02-2

Komplexe Dekonstruktion, genannt Flaschenkürbistheorie betreibt Anna Heger in ihrem Comic. Je nach Schnittfläche tritt schwul, lesbisch, bi, trans oder cis zutage, vielleicht auch eine Mischung daraus. Reflexionen über Gender haben Einzug gehalten in die zeitgenössische Kunst.