Erwähnungen: Presse und Social Media

2020

Digitale Kulturvermittlung: Vernetzungsaktion #ErikaMann – was ist passiert?
Artikel von Tanja Praske vom 23.04.2020 auf dem Blog der Münchner Stadtbibliothek

Literaturportal Bayern: „Erika Mann-Comicdokumentation. Ein grafischer Rundgang durch die Ausstellung in der Monacensia“ (16.03.2020)
Anna Heger nahm am BloggerWalk #ErikaMann teil. Schon dafür fertigte sie eindrücklich treffende Sketchnotes an, die uns begeistert überraschten. In der Folge entstand die Idee zu einem grafischen Rundgang durch die Ausstellung der Monacensia. Diesen stellt das Literaturportal Bayern exklusiv vor. Anna Heger dokumentiert und verlebendigt wichtige Ereignisse im Leben Erika Manns in Bildern und Zitaten.

2019

Tweet von Lisa-Katharina Förster von der Monacensia im Hildebrandhaus, Stadtbibliothek München

Juwelensprache, Essay von Verena Maser am 14.08.2019 auf Tralalit der Plattform für übersetzte Literatur

„Xier“ wurde ursprünglich von Anna Heger entwickelt. Diese ist unter anderen als Comickünstlerin tätig, weswegen die Verwendung des Pronomens in einem Comic schon mal einen gewissen Charme hatte. „Xier“ ist außerdem fast die einzige Option in der Liste, die über eine komplette Deklination verfügt, und das sowohl als Pronomen als auch als Possessivpronomen. Diese ist angelehnt an die Deklination von „er“, was zwar teils kritisiert wird, gleichzeitig aber auch bedeutet, dass das Wort vom Publikum leichter als Pronomen erkannt werden kann. Last but not least sprach auch der ästhetische Aspekt für „xier“: Das Land der Juwelen zeichnet sich durch einen feinen, aber kantigen Strich aus und wie es die Natur von Juwelen ist, zerbrechen diese auch häufig. Insofern schien mir das „x“ sehr passend für den Charakter des Werkes als Ganzes.

Bereich Wissen der Webseite www.genderleicht.de des Journalistinnenbund

Die Comiczeichnerin Anna Heger macht sich Gedanken, ob es möglich ist ohne der, die, das zu sprechen. Denn wenn eine Person sich weder als Frau noch als Mann begreift, fehlt im Deutschen ein geschlechtsneutrales Wort, um von ihr zu erzählen.

2015

Ich publiziere, also bin ich  Artikel von Mascha Dabić in progress – Magazin der österreichischen HochschülerInnenschaft

Die Comiczeichnerin und Self-Publisherin Anna Heger schätzt den unmittelbaren Kontakt mit dem Publikum: „Ich habe das Gefühl, dass ich steuern kann, welches Publikum ich erreiche. Natürlich nicht zu 100 Prozent, aber mit Self-Publishing komme ich in Kontakt mit Leuten, die feministisch oder queer sind, oder was auch immer zu mir passt. Das ist ein Publikum, das ich ansonsten so gar nicht gezielt finden könnte.

Die Kontrolle über den gesamten Prozess der Veröffentlichung zu haben, ist für Anna Heger eine gute Sache. Sie veröffentlicht ihre Comics auf einem Blog, druckt sie selbst aus und faltet sie per Hand zu kondomgroßen Heftchen: „Die Vorteile beim Selberpublizieren liegen darin, dass ich über jeden Schritt Kontrolle habe. Ich kann etwas ausprobieren und sehen, ob und wie es funktioniert. Im direkten Austausch mit Leser_innen merke ich, wie sie ticken und was sie an meinen Comics interessiert.

2012

Das große Special zum Thema Gender in der Musik, VISIONS 232

In den USA gibt es für Menschen, die sich weder „sie“ noch „er“ nennen lassen wollen, inzwischen ein paar genderneutrale Pronomen wie „ze“ zur Auswahl. Rae Spoon mag lieber „they“ und hat für unseren Artikel die deutsche Version „xier“ abgenickt, die von Anna Heger stammt, aber lange noch nicht etabliert ist. Im Gegensatz übrigens zu Schweden, wo im Frühjahr das erste Kinderbuch in geschlechtsneutraler Sprache erschienen ist und dafür gesorgt hat, dass das neue Pronomen „hen“ in die Nationalenzyklopädie aufgenommen wurde.