Tag des stündlichen Comics : 1.2.2016

Es ist wieder der erste Februar. Auch 2016 habe ich stündlich gezeichnet, das ist jetzt das sechste Jahr, dass ich mitmache. Diesmal gibt es auch wieder nur ein Panel pro Stunde und nächstes Jahr sollen es wieder mehrere sein. Das macht das Geschichten erzählen einfacher und weniger symbolschwanger. Die Nachbearbeitung ging schnell, weil die Panels schon für Instagram vorbereitet wurden. Die fertigen Panels erschienen auch fast zeitnah auf Twitter. Links zu den stündlichen Comics der letzten Jahre gibt es auf der Übersichtsseite.

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Minicomic 17 (IPA) : Kritik von weißen Schafen an weißen Schafen

Hintergrund des Comics

Dieses Minicomic gibt es auch mit regulären Buchstaben lesen. Ein Comic über das Üben von Kritik in einer Gruppe von ähnlich privilegierten Menschen basiert auf dem Text Challenging homophobia, racism and other oppressive moments von Nicole LeFavour, 2001. Dort gibt es auch noch ein Anweisung wie auf die erfolgte Kritik reagiert werden kann: 1. ruhig durchatmen, 2. zuhören, 3. sich für Kritik bedanken, 4. aktiv Situation verbessern, 5. später über Kritik weiter nachdenken.

Minicomic Kritik in IPA
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Workshop : Labelwerkstatt Wien

Label_WorkshopSheetLetztes Jahr hab ich zusammen mit der Orga vom FemCamp2014 ein Erklärcomic über Barcamps gemacht und dieses Jahr hatte ich Zeit teil zu nehmen am FemCamp2015.

Also hab ich im ersten Plenum ein Workshop angeboten. Der hieß Labelwerkstatt. Es ging darum über Label zu diskutieren:

  • Label die eins selber nutzt zu definieren
  • Geschichten wo eins Label benutzt aufzuschreiben
  • die Sicht anderer auf das Label
  • Kritik und Probleme

Die Idee ist aus Twitterdiskussionen hervorgegangen, da ging es um einen Mangel an Identitäts- und Orientierungslabels. Deswegen und weil ich mich damit auskenne war das der Fokus im Workshop. Ein und dasselbe Label kann empowernd für die einen sein und andere schlimm triggern und/oder verletzen.

Ausgangspunkt:

Am ersten Tag sind wir über die Vorstellungsrunde nicht hinausgekommen. Zum einen hatten wir nur 60 Minuten Zeit und zum anderen waren sehr sehr viele Menschen (>30) im Workshop. Ich bin froh, dass wir eine Vorstellungsrunde gemacht haben. Ich hab so auch überhaupt ein besseres Gefühl zu den Barcampteilnehmis bekommen. Außerdem war die erste Übung ein Label zu ziehen und das für die anderen zu definieren, oder jemanden anderen das kurz definieren zu lassen. Damit konnten Wissensunterschiede ausgeglichen werden.

Die Labelliste hatte Lian (@lhabc) nach Twitter-Diskussionen angelegt.

Tweets nach dem Workshop:

Am zweiten Tag hatten wir wir wieder eine Stunde. Ich hatte das Arbeitsblatt was ihr oben seht vorbereitet. Die Teilnehmis haben das alleine ausgefüllt, für ein Label xieser Wahl und dann in kleineren Gruppen diskutiert:

  1. Kästchen – Das Label um das es geht.
  2. Kreis – Kontakt Info (OPTIONAL!)
  3. Sprechblase – Definition des Labels (Die eigene Definition, verschiedene Definitionen von Menschen stehen nebeneinander)
  4. Kasten – Unterdrückungen und Privilegien (Wo stehe ich)
  5. 7 Panels – Geschichte oder Geschichten zu dem Label (in Comicform oder als Notizen)
  6. 7 Kreise – Kritik und Probleme die mit und bei diesem Label entstehen können.

Comic : Süsskartoffeln

Mein zweiter Beitrag zur einer DailyComicChallenge, die eine befreundeten Comiczeichnerin, Henna Hoplin, ins Leben gerufen hat. Das Thema vom 18.4.2015 hab ich selbst gestellt: REZEPT zeichne eine Kochanleitung, je leichter und schneller das Rezept um so besser.

Ich hab mich für eines meiner Lieblingsrezepte entschieden. Das ist ursprünglich von Yotam Ottolenghi (Genussvoll vegetarisch). Ich habe es immer wieder abgewandelt, je nach dem welche Zutaten da sind.

Süsskartoffel

Tag des stündlichen Comics : 1.2.2015

Es ist wieder der erste Februar. 2015 bin ich zu Hause. Ich habe stündlich Skizzen gemacht. Diesmal gibt es auch mehr als ein Panel pro Stunde und, oh Überaschung, dann erzählen die Panels was passiert ist und es braucht weniger Text. Diesmal dauerte die Nachbearbeitung auch nur eine Woche. Ich bin ganz stolz drauf. Eigentlich soll ja der Zeichenaufwand so sein, dass es nebenher am HourlyComicDay alles zeichnen läßt. Naja, mal sehen ob das nächstes Jahr klappt. Die fertigen Panels erschienen zeilenweise auf Twitter und jetzt hier auf dem Blog komplett. Links zu den stündlichen Comics der letzten Jahre gibt es auf der Übersichtsseite. Ich werde auch noch andere Hourlies verlinken: @Distelfliege Twitter Hourlies

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Comic : Sendemasten oder Empfangsantennen

Das Comic ist aus einem Nachmittag/Abend Skizzieren entstanden. Wir haben zu viert nebeneinander her gezeichnet. Nach ein bisschen YouTube gucken mit visuellen Notizen haben wir unsere Köpfe leer gezeichnet und uns weiter treiben lassen.

Ich wollte mich nicht beschränken und hab verschiedene Papiere benutzt und Pinsel, Füllfederhalter und Buntstifte abgewechselt, eigentlich reicht eine Sorte Stift oder Pinsel. Es geht darum die innere Zensur („och das ist nicht gut“ etc.) abzustellen. Die Bilder müssen nichts miteinander zu tun haben, können aber auf einander aufbauen. An die dreißig Panel sind entstanden. Ich habe sie fortlaufend nummeriert.

Je mehr ich wahllos zeichnete um so mehr wollten die Panels eine Geschichte ergeben. Wieder daheim habe ich die einzelnen Panel so zusammengelegt, dass die Geschichte funktioniert (also nicht chronologisch). Ich brauchte ein zusätzliches Panel und Text.

Sendemasten_Upload_A

Tag des stündlichen Comics : 1.2.2014

Hintergrund des Comics

An dem Wochenende in Zürich habe ich dann nicht nur einen Pronomenworkshop gehalten, sondern auch gelernt mit der App zu zeichen. Es gibt keine Ebenen, aber verschiedene „Pinsel“ und eine Zoommöglichkeit. Ich war überrascht wie viel dynamischer meine Zeichnungen durch die Beschränkung wurden. Zumal die restlichen Panels in der morgendlichen und nachmittäglichen S-Bahn zu Ende gezeichnet wurden, entsprechend der Liste mit dem was passiert war, inklusive Uhrzeiten. Ich veröffentliche erst jetzt weil letzte Woche auch Queerulant_in Nr.7 herausgekommen ist. Dort ist mein Comic zu finden, mit einem toll gelayoutetem Hintergrund in hellgrau und weiß. Das Thema der Ausgabe sind Freund_innenschaften/Beziehungen. Da passt das StundenComic ganz gut. Unter dem visuellen Comic gibt es eine rein textbasierte Version des Comics, Screenreadable Comic Version.

Visuelle Version des Comics

Stündliches Comic vom 1. Februar 2014, das ganze Comic wird im folgenden in reinen Text transkribiert Weiterlesen

Comic : Ufer-tanzen-Wolf

Es gibt jetzt in München ein queer-feministisches Comickollektiv. Das spielt sich hauptsächlich ausserhalb des Internets ab, so mit Treffen und zusammen zeichnen. Hier ein Beispiel für unsere kollaborativen Comicprojekte. Mir wurden von den anderen die Worte Ufer, tanzen und Wolf gegeben und ich hab den Comic in ner Stunde oder so gezeichnet. Es ist voll schön mit tollen Menschen, Musik und Konzentration beim Zeichnen zusammen zu sitzen.

Workshop : trans Sichtbarkeit in Comics

Auf der 7. Trans*Tagung werden Pussybear und ich einen Workshop zu trans Frauen, trans Männern, genderqueeren Menschen und anderen Leuten auf dem Trans*Spektrum halten. Es geht zum einen um trans* Charaktere in Comics, aber auch darum warum wir selber und andere welche zeichnen.

Auf dem Blog hier, habe ich eine Übersicht von Comics mit trans* Charakteren angelegt. Viel Spass beim Comics lesen. Sagt Bescheid welches Comic ich noch vergessen habe.

Workshopbeschreibung

Trans*sichtbarkeit in Comics

Comics, ob es nun Graphic Novels, Webcomics oder Comicstrips sind, verbinden Bilder und Text. In Bildern wird sichtbar wer wir sind, ob andere das schon erkennen können oder nicht. Und vor allem können wir in Comics andere sehen, denen es so geht wie uns. Und wir sehen Menschen die trans* oder genderqueer mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen – auch das ist auch gut. In Webcomics haben wir Vorbilder gefunden, die uns im Alltag gefehlt haben.

Im Workshop geht es um Comics und trans* – wie sich eins in Comics wiederfinden kann – warum wir selber welche zeichnen und um Comics mit Transfrauen, Transmännern und genderqueeren Menschen, die uns inspirieren.

Ihr werdet viel über Comics erfahren, in den Transmenschen oder genderqueere Leute die Hauptrolle spielen. Wir werden auch darüber sprechen welche Bedeutung das Comic zeichnen für uns und unsere Identität hat. Außerdem zeigen wir euch, wie bei uns jeweils ein Comic entsteht – um euch zu motivieren, selbst aktiv zu werden! Wenn ihr wollt, können wir auch zusammen praktisch an Comics arbeiten – aber das kommt optional nach dem Workshop und ist für die, die Lust dazu haben.

Illi Anna Heger und Pussybear

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : München

Teaser PronomenComicZineHeftchenAm Donnerstag, den 27.02.2014, hielt ich den 3. Workshop zu Pronomen ohne Geschlecht im Queerkafe im Tröpferlbad (Kafe Marat) in der Thalkirchnerstraße 102.

Workshopbeschreibung

Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht: Illi Anna Heger

Die deutsche Sprache zwingt uns, Geschlechter zu markieren wenn wir über Dritte sprechen, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen eines der beiden herkömmlichen Geschlechter auswählen – auch in Fällen, wenn das Geschlecht nicht relevant ist. Es gibt weder ein allgemeines noch alternative Pronomen.

Illi Anna Heger wird in xiesem Workshop eine Alternative zu “er” und “sie” vorstellen, die xier entwickelt hat. In xierem ComicZineHeftchen zum Thema schreibt xier: „Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sondern ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen, wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt. Pronomen ohne Geschlecht haben mir im Deutschen gefehlt.“

Illi Anna Heger gibt im Workshop eine kurze Einführung zur nötigen Grammatik, damit klar wird, wie xier, xieser und die anderen in die herkömmliche Sprache passen. Xier lädt die Teilnehmenden zu einer Diskussion über emanzipatorische Sprache ein, über die Hoffnungen und Verwirrungen, die damit verbunden sind und über die Frage, wie das Zuhören und Mitlesen erleichtert werden kann.

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Zürich

Der zweite Workshop, Xier packt xiesen Koffer ist super gelaufen. Er fand bei Les Complices* in Zürich statt. Ich habe aus dem ComicZineHeftchen gelesen und viel erzählt. Der Workshoptag war gleichzeitig Hourly Comic Day, es gibt also ein komplette stündliche Comicbeschreibung des Tages.

Workshopbeschreibung

Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht: Illi Anna Heger
Einleitung und Moderation: Chris Caprez

Samstag, 1. Februar 2014, 16 Uhr
Les Complices*, Anwandstrasse 9, Zürich
anschließendEssen

Die deutsche Sprache zwingt uns, Geschlechter zu markieren, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen eines der beiden herkömmlichen Geschlechter auswählen – auch in Fällen, wenn das Geschlecht nicht relevant ist. Es gibt weder ein allgemeines noch alternative Pronomen.

Illi Anna Heger wird in xiesem Workshop eine Alternative zu “er” und “sie” vorstellen, die xier entwickelt hat. In xierem ComicZine Heftchen zum Thema schreibt xier: „Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sondern ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen, wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt. Pronomen ohne Geschlecht haben mir im Deutschen gefehlt.“

Illi Anna Heger gibt im Workshop eine kurze Einführung zur nötigen Grammatik, damit klar wird, wie xier, xieser und die anderen in die herkömmliche Sprache passen. Xier lädt die Teilnehmenden zu einer Diskussion über emanzipatorische Sprache ein, über die Hoffnungen und Verwirrungen, die damit verbunden sind und über die Frage, wie das Zuhören und Mitlesen erleichtert werden kann.

Illi Anna Heger zeichnet politische und biographische Comics. Die gibt es gedruckt und online auf xiesem Blog www.annaheger.de . Xier selber ist unter anderem poly, feministisch, trans*, queer und bi.

Minicomic 03 : Flaschenkürbistheorie in Farbe

Hintergrund des Comics

Dieses Minicomic über meine Verortung in Orientierung und Identität gibt es schon eine ganze Weile. Für die 6. Ausgabe von Queerulant_in hab ich es überarbeitet und, Trommelwirbel, koloriert. Die schwarz-weiße Version gibt es aber noch. Unter dem visuellen Comic gibt es eine rein textbasierte Version des Comics, Screenreadable Comic Version.

Visuelle Version des Comics

 Minicomic 3 Flaschenkürbistheorie, das ganze Comic wird im folgenden in reinen Text transkribiert
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Comic : Unterdruckarchiv

Hintergrund des Comics

In diesem Zine geht es darum, wie ich Unterdrückung verstehe. Ich habe mein Verständnis von Unterdrückung und meine Position in Bezug auf verschiedene Arten von Unterdrückung dargestellt. Ihr seht also einen Ausschnitt aus meinem Interview. So ein Unterdruckarchiv wäre natürlich viel größer. Um die weiteren, aber noch nicht erstellten Interviews zu symbolisieren, habe ich die elf Icons aus der Iconaktion und weitere Icons von Freunden verwendet. Unter dem visuellen Comic gibt es eine rein textbasierte Version des Comics, Screenreadable Comic Version

Visuelle Version des Comics

Comiczine Unterdruckarchiv, das ganze Comic wird im folgenden in reinen Text transkribiert Weiterlesen

Ausstellung : Aktionstage Bielefeld 2013

Dieses Jahr gibt es wieder Aktionstagen gegen Sexismus und Homophobie an der Universität Bielefeld und zwar vom 8.11.2013 bis zum 18.11.2013.

Verschiedene Zeichner_innen aus dem queeren, feministischen und LGBTI* Spektrum gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Neben mir stellen Ka Schmitz, Martina Schradi mit Ach so ist das! , Gwendolin Altenhöfer und Yori Gagarim mit trouble-x 10 Tage im Uni-Q aus.

Ich bin nicht vor Ort, aber von mir gibt es verschiedene MiniComics und die ersten drei seiten vom ComicZineHeftchen Unterdruckarchiv zu sehen. Am Büchertisch der Aktionstage steht die MiniComicBox, falls ihr gefaltete MiniComics kaufen möchtet. Weitere Infos, zu Workshops und anderen Veranstaltungen auf der Webseite und auf Facebook.

Icons für Freunde und Bekannte

Weil ich jetzt ne dreistelligen Anzahl an Likes auf der Fanseite gibt es elf FeierIcons für Freunde und Bekannte. Elf weil es zu dem Zeitpunkt noch 11 Likes bis zur 100 waren. 😉 Erstmal hat das Zeichnen und Vereinfachen der Gesichter super viel Spass gemacht, dann ist es voll nett die Icons in meiner Timeline auf Twitter und in der Chronik auf Facebook zu finden. Hier also die elf neuen Icons. Und nochmal mein aktuelles Icon als Lückenfüller. Die FeierIcons wurden auch im Comic Unterdruckarchiv verwendet.

AnnaHeger Muriel FloKrapoth_C Benja

MaraA Jonsi Ninja ChrissyQueerbeet

JasnaStrick MiriM Michele MaraikeHeraklit

Version 3.2 : xier Pronomen ohne Geschlecht

Einleitung

Die Version 3.2 von Pronomen ohne Geschlecht: der erste Teil dieser Seite besteht aus reinem Text mit digitalen Querverweisen, ganz unten gibt es noch eine visuelle Version bei der, der Text in Bilddateien als Comiczine mit Illustrationen eingebettet ist. Der Zugang unterscheidet sich, der Inhalt ist der gleiche.

Das mit den Pronomen ohne Geschlecht ist nicht so einfach wie im Englischen. Es gibt sowieso nur einen Artikel im Englischen „the“. Das „singular they“ gibt es schon seit Shakespeares Zeiten. Wo es im Deutschen 28 verschiedene Formen braucht, damit Pronomen in die existierende Grammatik passen, reichen auf Englisch „they“, „them“ und „themselves“.

Ausschnitt aus der visuellen Version: Eine kurzhaarige Person denkt mit ernstem Gesicht »Wenn ich potentiell jeden Menschen meine, egal welchen Geschlechts« Weiterlesen

Workshop : Pronomen ohne Geschlecht : Düsseldorf

Wie der Workshop lief

Mein erster Workshop zum Thema geschlechtsneutrale Grammatik „Xier packt xiesen Koffer – Pronomen ohne Geschlecht und alternative deutsche Grammatik“ hat am Samstag, den 3.08.2013 auf dem Togetherfest in Düsseldorf voll gut funktioniert.

Die Vorbereitung bestand nach dem Aufstellen eines Konzeptes im Zeichnen und Texten eines ComicZineHeftchens. Das ist auch in der Woche vor dem Workshop fertig geworden. Die Illustrationen dienten im Workshop dazu dass dier Zuhörer_in den Überblick über die vielen neuen Pronomenendungen nicht verliert.

Es gab nicht so viel Diskussionen, wie ich erwartet hatte. Nach Aussage der WorkshopTeilnehmer_innen schwirrten noch viele neue Endungen im Kopf herum. Naja, die Possessivpronomen mit vier Fällen und dem Bezug auf zwei Menschen sind schon was. Jasna L. Strick hat noch von den alternativen Endungen, -i und -u, für geschlechtsneutrale Substantive erzählt. Wie die entstanden sind recherchier ich gerade.

Alle Pronomenkarten lagen in der Mitte vom Stuhlkreis.

Workshopbeschreibung

Ich denke, dass Sprache nicht wertfrei, sonder ein Spiegel der Verhältnisse ist. Veränderte Verhältnisse brauchen eine veränderte Sprache. Ganz oft werde ich genau dort verändern wollen wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt. Pronomen ohne Geschlecht haben mir im Deutschen gefehlt.

Während des Workshops werde ich eine Alternative zu „er“ und „sie“ vorstellen, aber auch darüber reden warum ich grammatikalische Alternativen haben will. Es gibt eine kurze Einführung zur nötigen Grammatik, damit klar wird wie xier, xieser und dier in die herkömmliche Sprache passen. Ich will aber auch mit Euch Pronomen ausprobieren, weitere Möglichkeiten erfinden und Diskutieren. Diskutieren möchte ich über emanzipatorische Sprache, darüber was Ihr Euch persönlich davon erhofft und wie ich anderen das Zuhören und Mitlesen erleichtern kann.

Comic : Photo mit Selbst-auf-löser

Das Thema der 22. ComicCollab vom Juli 2013 ist handwerklich, es geht darum das Comic mit der Maus zu zeichnen. Das habe ich zwar früher viel gemacht, ist aber nicht sonderlich ergonomisch. Ich bin auch froh nicht mehr diese Mausbescheunigung ausgleichen zu müssen. Weil ich das jetzt wirklich nicht mehr mit der Maus zeichne, gibt es was altes mit der Maus. Alle anderen Teilnehmer_innen werden wie immer unten mit Bilderkacheln verlinkt.

Comic: Photos mit Selbst-auf-löser

Mit der Maus über die Bilderkacheln fahren und ihr wisst wer sonst noch mitgemacht hat. Wenn ihr draufklickt kommt ihr zu den Comics der Anderen.